Dienstag, 20. Juni 2017

Elephant Sanctuary Phuket- ein Projekt zum Wohle der Elefanten

In ganz Thailand gibt es zig Elefantencamps, wo Touristen Elefanten waschen und mit ihnen baden, auf ihnen reiten und/oder die Elefanten Kunststücke vorführen und vieles mehr.
Das alles ist für jeden Elefanten eine große Qual, denn ein Elefant spielt von Natur aus kein Fußball, er malt auch keine Bilder und er kann auch nicht jeden Tag 8 oder mehr Stunden lang Touristen rumtragen und bespaßen. Der Rücken eines Elefanten ist nicht zum Tragen gemacht.

Damit dies alles überhaupt möglich ist, werden die Tiere angekettet, geschlagen und gequält. Denn der Wille eines Elefanten muss gebrochen werden, damit er solche Dinge wie Fußballspielen macht. Und er macht sie nicht freiwillig, denn es ist ein langer qualvoller Weg, bis der Elefant den Pinsel in Farbe taucht und ein Bild malt, so dass der Tourist sich freut und bespaßt wird. Selbst während diesen Vorstellungen werden die Elefanten - meist unbemerkt von den Touristen- gequält, indem man ihnen z.B. fest  ins Ohr petzt. Jetzt muss man wissen, dass die Elefantenohren höchst sensibel sind, und dass dieses Petzen unglaubliche Schmerzen verursacht.
Nach den Aufführungen werden die Tiere meist wieder fest angekettet und vegetieren umher.


Wenn der Elefant nicht mehr will oder nicht mehr kann, wird er weiterhin geschlagen und gequält, Zigaretten werden auf seiner Haut und in seinem Auge ausgedrückt. Und wenn er gar nicht mehr will, dann fällt der Elefant um und es interessiert niemanden, da er  kein Geldquelle mehr ist. Die sogenannten "Elefantenpfleger" lassen ihn dann einfach liegen, er bekommt keine medizinische Versorgung, sondern man lässt den Elefanten dann sterben.


Das alles darf nicht sein, aber solange Touristen auf den Dickhäutern reiten wollen, wird es Menschen geben, die alles sadistische tun, so dass auf einem Elefant geritten werden kann.


Aber es geht auch anders.

Das zeigt das Projekt "Phuket Elephant Sanctuary"
http://www.phuketelephantsanctuary.org/

Elefanten, die jahrelang gequält wurden, werden in dieser Anlage aufgenommen und medizinisch versorgt. Nach einer Eingewöhnungszeit werden die Elefanten in die Elefantengruppe integriert. Das Areal ist sehr groß und es wird bedächtig organisiert, wie viele Elefanten aufgenommen werden können, so dass jeder einzelne ausreichend Fläche hat, und sich das Team bestens um die Elefanten kümmern kann.


Wir waren in diesem Areal und durften die Tiere beobachten und diese wunderbare Atmosphäre genießen.
Nach der Fütterung haben wir einen Spaziergang mit den Elefanten gemacht.
Die Elefanten gehen vorweg in dem Tempo, wie sie wollen und machen Pause, wann sie wollen, und wir konnten hinterher gehen und einfach diese wunderbaren Tiere in der Natur beobachten.






Nach einer Stunde waren die Elefanten und wir an einem großen Wasserloch angekommen, in dem die Tiere dann gebadet haben. Auch hier konnten wir wieder zuschauen und einfach nur genießen, wie die Tiere im Wasser geplantscht haben.


Es war ein so wunderbarer Tag, denn wir konnten sehen, dass es den Tieren gut geht, dass sie viel Fläche haben und sich freuen, wenn sie im Wasser spielen und planschen. Es geht bei diesem Projekt rein um das Tier, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Elefanten.




Kein Mensch muss auf einem Elefanten reiten!

Wir empfehlen jeden, diese Anlage zu besuchen und einfach die Schönheit der Natur und der wunderbaren Wesen zu genießen, einzusaugen und mitzunehmen, dass man auf eine gesunde Art und Weise Elefanten erleben kann.

1 Kommentar:

  1. So ist es besser für die Elefanten als die Quällerei.

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