Montag, 15. Mai 2017

Road to Mandalay

Am frühen Morgen ging es wieder mit dem Flugzeug von Bagan nach Mandalay.
Der Flughafen in Bagan ist so klein und überschaubar, dass es reicht knapp eine Stunde vorher da zu sein. Es ist ein sehr authentisches und nahezu skurriles Einchecken. An einem normalen Tisch ohne PC bekommt man einen bunten Aufkleber auf das Shirt geklebt und die Bordkarte ist ein Stück Papier, auf dem steht, wohin man fliegt.  Einfach und funktioniert trotzdem.
Irgendwann wird man dann aufgerufen, aber da man den Aufruf nicht immer versteht, lohnt es sich zu schauen, wer die gleiche Stickerfarbe hat. Dann gehen alle mit der gleichen Farbe zum Flugzeug, freie Sitzwahl, und los geht es schon.

In Mandalay gelandet, machten wir uns auf den Weg nach Amarapura zum Bagaya  Kloster und durften bei der Essensausgabe dabei sein. In Myanmar sollte jeder Mann ein Mal in seinem Leben in einem Kloster gelebt haben. Da die Mönche kein Essen kaufen dürfen, sind sie auf die Gaben der Bevölkerung angewiesen. Es hat schon etwas sehr spirituelles bei der Ausgabe der Gaben dabei zu sein, und zu sehen, wie die Mönche ihre Schüsseln mit Reis und Gemüse füllen.





Weiter ging es zu einer Zinnfabrik, die wir kurz besichtigen, um uns dann zum Mandalay Hill aufzumachen. Der Berg gilt als heilig und einmal im Leben sollte man nach Mandalay, um den Berg zu besteigen. Man kann ein gutes Stück auch nach oben fahren und nimmt zum Schluß einige Stufen, vorbei an einigen Marktständen und wird mit einem atemberaubenden Blick und einem grandiosem Sonnenuntergang belohnt. Da das Areal heilig ist, muss man die Schuhe ausziehen.


In Mandalay wohnten wir im Mandalay Hill Resort, ein größeres Hotel mit allem Komfort
http://www.mandalayhillresorthotel.com/www/
Die Zimmer waren auch überdurchnittlich groß, das Frühstücksbuffet war gut und zudem gab es eine kleine Bar, in der wir abends ein paar Tapas in Form von Käse und Oliven zu uns nahmen.

Am nächsten Tag fuhren wir zur U-Bein Brücke, die 1,2km lang ist und mit dem längsten Brückenbogen weltweit aus Teakholz ausgestattet ist und machten einen schönen Spaziergang auf der Brücke.
Unser Mittagessen nahmen wir an einem typischen Restaurant oberhalb des Irawadi ein mit einem wunderbaren Blick auf den Fluß, leicht erhöht mit einer leichten Brise, einfach traumhaft.
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Am Nachmittag besuchten wir die sogenannte Kuthodaw Pagode. Sie besteht aus 729 Stupas mit je einer weißen Marmorplatte. Auf dieser Marmorplatte sind die Lehren und das Leben Buddhas niedergeschrieben. Dadurch wird diese Pagode auch "Das größte Buch der Welt" genannt.
In der Mitte der Anlage befindet sich außerdem die vergoldete Maha Lawka Marazein-Pagode.




Man kann wohl mehrere Tag in Mandalay verbringen und sich noch viel mehr anschauen, da wir aber lieben die einzelnen Stopps, Sehenswürdigkeiten und Restaurants genießen und uns lieber länger an einem Fleck aufhalten, als überall durchzuhuschen, haben wir keine weiteren Pagoden oder Museen in Mandalay besucht.





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