Freitag, 29. April 2016

Rovaniemi- zu Besuch beim Weihnachtsmann

Obwohl wir jetzt erst Frühling haben, möchten wir Euch einen heißen Tipp für Weihnachten geben. Wer immer mal den Weihnachtsmann besuchen wollte, sollte sich nach Rovaniemi in Finnland aufmachen. Wir buchten ein Jahr im voraus den Flug und wir mussten den Rückflug schon verschieben. Wenn man aber etwas flexibel ist, bekommt man auch jetzt gute Angebote.


Von Frankfurt aus mussten wir mit Zwischenlandung in Helsinki nach Rovaniemi fliegen. Der Flughafen in Rovaniemi ist überschaubar und man wird mit "Santa´s official home airport" begrüßt.

Mit dem Bus ging es dann ins Zentrum zu unserem Hotel, das wir im Vorwege gebucht haben. Es gibt einige Hotels in Rovaniemi, so dass man sicherlich das Passende auch für sich findet. Unser Hotel war das City Hotel Rovaniemi. Es ist ein gemütliches Hotel mit kleinen Zimmern, die teilweise frisch renoviert waren. Das Bad ist sehr winzig. Das Frühstücksbuffet ist lecker und es wird auch ein sehr geschmacksvoller alkoholfreier Glöcki ausgeschenkt. Im Hotel gibt es auch einen Saunabereich, den wir aber nicht aufgesucht haben.


Die Innenstadt Rovaniemis besteht aus einer kleinen Fußgängerzone mit einigen interessanten und netten Geschäften, so dass wir auch einen Tag mit Shopping verbrachten.
Es gibt zahlreiche Restaurants in Rovaniemi. Preislich ist das ganze etwas teurer als in Deutschland. Die Gerichte wurden aber in den Restaurants, die wir besucht haben, alle frisch zubereitet und waren wirklich top. Egal ob typisch lappisches Essen oder Sashimi- die Qualität der Speisen war stets einwandfrei.
Weswegen wir nach Rovaniemi geflogen sind, war der Besuch des Weihnachtsmanns. Und das sollte man auch egal welchen Alters tun.


Santa Claus Village:
Hier wohnt der Weihnachtsmann. Man sollte nicht zu spät kommen, denn je später der Tag, desto voller das Village. Obligatorisch ist mit Sicherheit ein Foto mit dem Weihnachtsmann. Wir hatten Glück und mussten nicht so lange anstehen. Aber wenn man mittags oder nachmittags erst kommt, sind die Schlangen deutlich länger.
Es gibt einige Shops im Village und natürlich das Post Office vom Weihnachtsmann. In der Nähe werden auch Huskyschlittenfahrten und Rentierschlittenfahrten angeboten. Wir wählten die Rentierschlittenfahrt und es machte so einen Spaß im Schnee mit dem Schlitten und dem Rentier durch den Wald zu fahren.
 
 
 
Generell kann man in Rovaniemi diverse Touren buchen, so gibt es zahlreiche Angebote für Schlittenfahrten, Schneewanderungen, Schneemobilfahrten und viele Sachen mehr, die einfach nur Spaß bereiten.

Das Arktikmuseum ist ebenso sehenswert. Wir waren einen vollen vormittag im Museum und es war sehr interessant.


Wenn man über Rovaniemi und die Arktik spricht, fällt immer wieder das Wort Polarlichter. Eines Abends war es dann soweit. Das Wetter war kalt und der Himmel war klar und wir marschierten zum äußersten Zipfel der Stadt, da man die Lichter nur sehen kann, wenn sonst keine Lichter das Spektakel stören. Wenn man dann mitten im Schnee und halb im Wald steht, heißt es warten. Das kann bei Minusgraden sehr unangenehm werden. Aber nach gut einer Stunde war es dann soweit, und wir konnten die Polarlichter sehen. Das war schon ein ganz spezieller Moment.


Ein besonders schönes Highlight ist die Wichtelaufführung gewesen. Wir fuhren mit einem Bus tief in den Wald hinein und wurden an einem großen Lagerfeuer in Empfang genommen. Handys und Fotografieren war verboten, da man die Geschichte und das Erlebnis im Herzen tragen soll. Wir wurden von Wichteln in den Wichtelwald gebracht. Es gab tief im Wald Aufführungen bis wir an einen großen Tisch kamen, an dem die Wichtel schliefen. Diese wurden sodann geweckt und fingen an albern zu sein, sprangen rum, tanzten und hatten Freude. Schlußendlich gab es eine Art Milchreis mit Pflaumensoße und wir verließen anschließend glücklich den magischen Ort.






Rovaniemi ist eine Reise wert. Über Weihnachten hat es ein spezielles Flair und es ist einfach nur schön, den Weihnachtsmann zu besuchen. 4-7 Tage sind optimal, so dass man jeden Tag ein schönes Programm planen kann.
Im Dezember um Weihnachten hatten wir Temperaturen von +2°C bis -20°C.

Donnerstag, 28. April 2016

Entspannen auf Koh Samui

Unser letzter Stopp auf dieser Reise war Koh Samui. Wir wählten das Hotel Santiburi, das abseits der Touristenhochburgen liegt.




Es gibt hier noch einen ruhigeren Strandschnitt, so dass wir die Zeit richtig genießen konnten. Das Hotel liegt etwas abseits. Es ist zwar ein kleiner Supermarkt in der Nähe und auch das ein oder andere Restaurant, dennoch ist hier wenig los. Das wollten wir auch so. Wer aber lieber etwas mehr abends unternehmen möchte, müsste dann mit dem TukTuk oder Taxi etwas fahren.


Die kleinen Restaurants in der Umgebung sind noch sehr typisch. Hier kocht wirklich noch die Mama und es gibt authentische Thaiküche. Die Restaurants sind entsprechend klein gehalten mit zweckmäßigem Mobilar. Man bekommt gutes Thai Essen wie Suppen oder leckere Huhngerichte serviert.


Das Hotel hat einen schönen Garten, einen großen Poolbereich und es gab immer freie Liegen am Strand. Zum Erholen gerade richtig, so dass wir die letzten Tage nochmal richtig entspannen konnten.

Mittwoch, 27. April 2016

Die Tempelanlagen in Angkor - auf den Spuren der Khmer

Unser nächste Destination auf unserer Asienreise war Siem Reap, um uns auch die Tempelanlagen in Angkor anzuschauen.
Das Belmond Hotel, welches die nächsten Tage unsere Unterkunft sein sollte, liegt sehr zentral und man kommt leicht mit einem TukTuk zu den Tempelanlagen.

Da es im Januar sehr heiß ist, sollte man bei seinen Ausflügen ausreichend Wasser mitnehmen und den Sonnenschutz nicht vergessen.
Wir besuchten einen Tag den wohl berühmtesten Tempel der Anlage, Angkor Wat. Die Anlage ist sehr weitläufig. Man ist eine ganze Zeit der Hitze ausgesetzt und sollte den Schatten, wenn denn möglich, wirklich suchen.




 

Auch sollte man  einen Tourguide buchen, da die Geschichte der Khmer nicht nur interessant ist, sondern man erhält auch detaillierte Informationen über die Bauten.
Man braucht schon gut einen halben Tag um sich Angkor Wat anzuschauen.
Wir besichtigten am nächsten Tag noch den Tomb Raider Tempel "Ta Prohm". Durch Tomb Raider berühmt geworden, pilgern heute viele Reisende nach Ta Prohm, aber bei weitem nicht so viele wie zu Angkor Wat.



Der Dschungel hat sich die Baulichkeit fast zurückgeholt. Es ist ein atemberaubender Anblick.
Man kann sich sicherlich noch mehr Tempel anschauen, aber zwei Tage in den Tempelanlagen reichten uns.

Ansonsten gibt es in Siem Reap auch schöne Gassen, die zum flanieren einladen. In der Tourimeile Pub Street und den angrenzenden Straßen gibt es zahlreiche Restaurants, die günstiges und schmackhaftes Essen servieren. Hier ist abends der Bär los. Man kann also sehr gut Kultur und Party miteinander verbinden.

Abseits dieses Distrikts geht es ruhiger zu, so dass jeder nach seinem persönlichen Gusto den Abend gestalten kann.

Das Belmond Hotel ist ein ideales Hotel, um noch ein paar Stunden am Pool zu genießen. Es bietet einen erstklassigen Service, die Zimmer sind sehr schön mit einem großen Bad ausgestattet und das Frühstück war lecker. Der Gartenbereich ist nicht ganz so groß, aber es gab um den Pool herum ausreichend Liegen im Schatten und einen aufmerksamen Service.


Dienstag, 26. April 2016

Danang und Hoi An - Wellness und Weltkulturerbe

In Danang waren wir in dem Hotel "Fusion Maia" untergebracht. Das Hotel hat ein einheitliches Wellnesskonzept, was uns sehr gut gefallen hat. Jeder Gast bekommt täglich 2 Wellnessbehandlungen wie diverse Massagen, Fußpflege, oder auch Saunagänge. Am ersten Tag haben wir gleich die Anwendungen entsprechend gebucht.
Zudem gibt es jeden Tag einen anderen gesunden Vitaminshake.



Yoga-Anwendungen und Meditation direkt am Meer runden das Angebot ab. Hervorzuheben ist auch das Essen. Das Frühstück glänzte durch frisch gepresste Säfte wie Rote Beete-Karotte-Apfel und frisches Obst. Es gab leckere Eierspeisen und einen kleinen asiatischen Bereich mit Nudelgerichten und -suppen. Da wir Halbpension gebucht haben, kamen wir auch abends in den Genuss eines abwechslungsreichen und gesunden Mahls.


Es war die perfekte Symbiose zwischen Wellnessbehandlungen, gesundem aber dennoch sehr leckerem Essen und Entspannen.

Wenn man nicht gerade massiert wird, schwimmt oder einfach am Strand spazieren geht, kann man einige Ausflüge unternehmen.


Wir machten eine Tagestour in das ca. 30km entfernte Hoi An.
Die Altstadt von Hoi An wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Man sollte sich folgende Sehenswürdigkeiten anschauen:
  • Chùa Cầu (Japanische Brücke), 17. Jahrhundert
  • Nhà Tấn Ký (Tấn Ký-Handelshaus), 19. Jahrhundert
  • Chinesische Versammlungshallen mit Tempeln
  • Museum über die Stadtgeschichte von Hội An









Lasst Euch  durch die Altstadt treiben, genießt einen Kaffee in den Restaurants, schlendert durch die vielen Shops, und genießt etwas Obst auf dem Markt. Hoi An ist eine Reise wert und man fühlt sich in eine ganz andere Zeit versetzt.

Samstag, 23. April 2016

Ho Chi Minh- eine Stadt im Wandel

Ho Chi Minh ist eine Stadt der Extreme. Es ist viel in Bewegung, Neues wird gebaut, Altes bleibt erhalten und man merkt, dass die Stadt in einem Aufbruch ist.
Die Vietnamesen nennen Ho Chi Minh immer noch Saigon, nur offiziell wird der Name Ho Chi Minh benutzt.


Wir checkten im Hotel Rex ein, einem zentralen traditionsreichen Hotel mit großen Zimmern, die  "aus einer anderen Zeit stammen".
Die Rooftop Bar ist stadtbekannt und wird gerne abends besucht. Zu Live Musik kann man den einen oder anderen Cocktail genießen und hat einen schönen Blick auf die Stadt.
Das Zentrum ist gut zu Fuß zu erkunden, so dass wir uns durch die trubelige Stadt haben treiben lassen. Es gibt zahlreiche Museen, die man sich anschauen könnte, wir begrenzten uns auf das Kriegsopfermuseum.

Weiterhin schauten wir uns die Notre Dame Cathedrale an und spazierten durch den größten Park der Stadt, dem Cong Vien Van Hoa.
Zu Essen gibt es an jeder Ecke eine Garküche. Wenn man lieber in einem Restaurant sitzt, wird man aber ebenso schnell fündig.




Ho Chi Minh ist eine interessante Stadt im Wandel, und wenn man in Vietnam eine Rundreise machen möchte, sollte man schon einen oder zwei Tage hierfür einplanen.
Da unglaublich viel gebaut wird, wird sich die Stadt noch weiter entwickeln und wir hoffen, dass zugleich die Tradition ihren Raum behalten wird.

Freitag, 22. April 2016

Bangkok entdecken und lieben lernen

Unsere absolute Lieblingsstadt in Asien ist für uns immer eine Reise wert. In Bangkok mit über 8 Millionen Einwohnern findet man Ursprüngliches, Neues, Imposantes, Leckeres, Schönes und Hässliches. Was man in Bangkok nicht findet, findet man nirgendwo.
Wenn man in dieser wuseligen Stadt ankommt, wird man sie entweder für immer lieben oder aber für immer hassen. Bangkok ist speziell und voller Gegensätze. Bangkok ist heiß und Bangkok ist laut.
Wir lieben diese Stadt und kommen immer wieder gerne in die Hauptstadt Thailands.



Hotels gibt es zahlreiche, alle bekannten Hotelketten und Hotelkategorien sind vertreten. Empfehlenswert ist es, ein Hotel am Chao Praya Fluß zu buchen. Zum einen hat man einen schönen Blick über die Stadt und den Fluß, und es ist einfach schön tagsüber oder abends den Schiffen zuzuschauen. Selbst auf dem Fluß ist immer was los. Bangkok schläft nicht.

Die meisten Touristen bleiben bis zu drei Tage in der Metropole und nachfolgend unsere Tipps, was man unbedingt in Bangkok gesehen haben sollte:

Tempelbesichtigungen


Grand Palace
Der Grand Palace oder auch Königspalast genannt, ist ein MUSS für Bangkoktouristen. Auf dem gleichen Areal ist die Tempelanlage Wat Phra Khaeo, die ebenso sehr schön gestaltet ist.
Wat Arun („Der Tempel der Morgendämmerung“) ist auf der anderen Seite des Flußes, direkt gegenüber des Grand Palace. Die 75m hohe Pagode funkelt in der Sonne. Auch abends kann man bei einer Bootsfahrt diesen Tempel von außen bestaunen, da er sehr schön angestrahlt wird.
Wat Pho („Tempel des liegenden Buddha“) ist eine Tempelanlage  südlich des Grand Palace.
Hier befindet sich die Statue des liegenden Buddhas. Er ist 45m lang und 15m hoch.
Der Tempel ist außerdem berühmt für seine traditionelle Thai-Massage.
Anzumerken ist, dass man nicht mit Shorts in die Tempeleinrichtungen kommt. Entweder man zieht eine lange Hose und ein Shirt an, das wiederum die Schultern bedeckt, oder man kann sich auch entsprechende Tücher oder Mäntel ausleihen.



 


 

Fahrt auf dem Chao Praya Fluß
Eine Fahrt mit einem traditionellen Boot auf dem Chao Praya Fluß sollte man unbedingt gemacht haben. Noch schöner sind Fahrten in die einzelnen Kanäle, die sogenannten Khlongs. Hier sieht man das andere Bangkok. Traditionelle Häuser, ab und an ein Händler, der seine Ware verkaufen möchte, Warane im Gras liegend, das übrig gebliebene vom ursprünglichen Leben.


Lumphini Park:
Der Lumphini Park ist die grüne Lunge Bangkoks. Man kann einen schönen Spaziergang durch den Park unternehmen und wird auch wieder auf Warane treffen. Es ist ein Stück Erholung und Ruhe, hier spazieren zu gehen. 


Khao San Road:
Die Khao San Road führt durch das Backpackerviertel Bangkoks. Hier ist immer was los. Es gibt zahlreiche Geschäfte, in denen man allen Krimskrams kaufen kann, diverse Restaurants als auch Läden, in denen man gefälschte Ausweise jeglicher Art bekommen kann. Es ist eine typische Tourimeile, aber einen Abstecher ist sie wert.


Restaurants und Garküchen:

In Thailand spielt das Essen eine große Rolle, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass man überall und zu jeder Tageszeit leckeres Essen bekommt. Man hat die Qual der Wahl, ob man sich für ein feines, schickes, hippes Restaurant entscheidet, oder für eine traditionelle Garküche. Bei den Garküchen ist zu sagen, dass wir bis dato noch keine Probleme mit dem Fett oder den Gerichten hatten. Wir essen dort, wo auch die Thailänder essen. Wenn ein Gericht für unsere Nasen oder Augen nicht appetitlich ist, dann essen wir es auch nicht. Das macht man sonst auch so und damit sind wir immer gut gefahren.

Eine Besonderheit ist abends eine Flußfahrt mit dem Boot des Banyan Tree Hotels. Es gibt zwar zahlreiche Bootstouren am Abend, aber dieses Flußschiff ist einem traditionellem Boot nachempfunden, ist kleiner als die anderen und bietet einen unvergesslichen Abend. Es ist auch kein Partyboot. Man erhält einen herausragenden Service und ein sehr leckeres Essen und kann gleichzeitig die Tempelanlagen bei Dunkelheit bestaunen. Wer einen romantischen Abend möchte, sollte unbedingt das "Apsara" buchen.
weitere Informationen unter: http://www.banyantree.com/de/ap-thailand-bangkok/apsara



Wenn wir schon bei den Toprestaurants sind, können wir auch das Vertigo mit der anschließenden Moon Bar im Banyan Tree Hotel empfehlen.
Im 61. Stockwert des Banyan Tree Hotels wird auf einer Dachterrasse mit einem atemberaubenden Blick auf Bangkok köstliches Essen serviert.
http://www.banyantree.com/de/ap-thailand-bangkok/vertigo-and-moon-bar


Shopping:

Es gibt zahlreiche Shoppingcenter, kleine Märkte, Nightmarkets, Geschäfte aller Art in Bangkok. Hier sollte man sich einfach treiben lassen und entweder ganz klassisch in einem Shoppingcenter sein Geld ausgeben oder aber auch die kleinen und großen Märkte besuchen und viel Krimskrams, Skurriles, Nützliches finden.

Verkehrsmittel:

In Bangkok ist  man schnell und günstig mit dem TukTuk unterwegs oder auch mit dem Taxi. TukTuk fahren macht Spaß und sollte auf jeden Fall auch gemacht werden.


Klima:
Bangkok ist das ganze Jahr über warm bis heiß. Regenzeit ist von ca. Mai bis Oktober.  Zu Überschwemmungen kann es im September/ Oktober kommen.
Generell kann man aber sagen, dass man Bangkok das ganze Jahr über bereisen kann. Ich war schon im Mai dort und hatte bestes Wetter.
Generell sagt man aber, dass die beste Reisezeit, wenn man überhaupt von einer solchen sprechen darf, von November bis April ist.