Sonntag, 2. Oktober 2016

10 Tipps für die Reisevorbereitung

Damit eine Reise kein Alptraum wird, kann man einiges im voraus tun, um gut vorbereitet zu sein.
Neben den allgemeinen Vorbereitungen, auf die wir gleich noch eingehen, ist sicherlich ein wichtiger Punkt, erst einmal zu wissen, wohin man will. Liest sich vielleicht plump, aber wie viele Urlaubsplanungen haben wir mitbekommen, die in Stress ausarteten, weil man einfach nicht wusste, wohin die Reise gehen sollte und sich auf kein Land festlegen konnte.


Auch wahrlich unmögliche Wünsche an den Urlaub machen die Reiseplanungen nicht einfacher. Die eierlegende Wollmilchsau werde ich nirgendwo finden. Der abgelegene Urlaubsort mit türkisen Meer und blauen Himmel in unberührter Natur ohne oder mit wenigen Touristen in einen Luxushotel mit sämtlichen Annehmlichkeiten und Nonstop Flug zu € 9,99 wird man nirgends finden.
Der Himmel ist überall blau und die Wiese grün.


Wenn ihr also wisst, wohin die Reise gehen soll, helfen euch bestimmt unsere Tipps:


  1. Welche Einreisebestimmungen gibt es?
    • Am besten macht ihr euch auf den Seiten des Auswärtigen Amts schlau. Hier kann man sich über Einreisebestimmungen bestens informieren. Da evtl. ein Visum zu besorgen ist, bietet es sich an, sich mit den Einreisebestimmungen früh genug zu beschäftigen.
    • Die Seite des Auswärtigen Amts ist übersichtlich gestaltet und bietet nehmen Informationen zu den Einreisebestimmungen auch wichtige Sicherheitshinweise, Zollvorschriften, allgemeine Reiseinformationen und medizinische Hinweise
    • http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html
  2. Sind Impfungen vorgeschrieben
    • Auf der Seite des Auswärtigen Amts erhält man auch einen guten Überblick über mögliche Impfvorschriften. Weiterführende Informationen erhaltet ihr auch auf der Seite www.tropeninstitut.de. Nach dem jeweiligen Reiseland sind die Impfempfehlungen oder -Vorschriften aufgelistet. Eine Adressliste der jeweiligen Tropeninstitute in eurer Stadt oder Umgebung findet ihr hier: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Reisemedizin/Adressen.html
    • Wenn ihr wisst, welche Impfungen vorgeschrieben sind, können entsprechende Termine mit dem Arzt vereinbart werden. Denkt bitte daran, euch frühzeitig zu informieren, da manche Impfungen längerfristig angelegt werden.
    • Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Impfpass wohl einer der wenigen Dokumente ist, die weltweit Gültigkeit haben
  3. Welche Dokumente werden benötigt?
    • Nachdem ihr nun wisst, welche Einreiseformalitäten nötig sind und welche Impfungen vorgeschrieben oder empfohlen sind, heißt es nun, genau ebensolche zu besorgen. Ist ein Visum vorgeschrieben? Oder eine Gelbfieberimpfung? Wie häufig darf ich mit dem Visum einreisen? Oder wie lange ist das Visum gültig? All das sind Fragen, die die jeweiligen ausländischen Vertretungen beantworten können. Auch auf der Seite des Auswärtigen Amts findet ihr hierzu Infos. Hinweise stehen auch in den Reisekatalogen und wenn ihr gar nicht weiter kommt, kann euch sicherlich auch ein Reisebüro hierzu beraten.
  4. Wann ist die beste Reisezeit?
    • Wir sind der Meinung, dass man die meisten Länder das ganze Jahr über bereisen kann, es kommt sicherlich darauf an, was man denn auf seiner Reise tun möchte. Wir bevorzugen die Kombination von Kultur/ Abenteuer und Relaxen, so dass wir möglichst versuchen nicht in der Regenzeit des jeweiligen Landes zu fahren. Klimatabellen sind nützlich, um zu wissen, wie viele  Regentages es im Monat gibt. Aber ihr solltet auch einen Blick auf die Niederschlagsmenge machen. Dadurch erhaltet ihr einen guten Wert, um zu wissen, ob das jeweilige Land für eure Reisezeit passend ist.
  5. Was will ich alles sehen?
    • Immer wieder hören wir von Reisenden, die in  ein paar Tagen ein ganzes Land mit allem Drum und Dran sehen wollen. Warum diese Hektik? Sucht euch gezielt aus, was ihr sehen wollt und streicht lieber das eine oder andere aus eurer Wunschliste raus, so dass ihr genügend Zeit habt, um das Gesehene auch zu verarbeiten und zu genießen. Nichts ist doch schlimmer, als gestresste Touristen. Dadurch seht ihr zwar von der Anzahl der Attraktionen vielleicht weniger, aber deutlich intensiver und entspannter. Die Atmosphäre aufsaugen und nicht von Ort zu Ort huschen. Mit allen Sinnen genießen, durch die Gassen schlendern, auf den Märkten essen, das alles bringt mehr als ein überfülltes Programmen mit Sehenswürdigkeiten
    • Hilfreich sind die unterschiedlichen Reiseführer. Einfach mal in eine Buchhandlung gehen und in die Bücher schauen, mit welchem Reiseführer man am besten umgehen kann. Aber auch Erfahrungsberichte von anderen, Blogbeiträge und Foren sind nützliche Hilfen.
  6. Flüge buchen
    • Es gibt zahlreiche Plattformen, um Flüge zu buchen. Auch die Seite der jeweiligen Airline bietet manchmal das eine oder andere Schnäppchen an. Wir schauen immer, dass wir entweder Nonstop fliegen oder maximalen einen Stopp haben. Den Stopp kann man ideal nutzen, um sich die jeweilige Stadt anzuschauen und einen oder zwei Tage dort einzuplanen. Wenn wir das nicht tun möchten, schauen wir immer danach, wie lange die Umsteigezeit ist. Wir haben nämlich keine Lust mehrere Stunden irgendwo festzusitzen und am Flughafen unsere Zeit zu verbringen. Sicherlich kann es deutlich billiger werden einen Flug zu buchen mit 2 oder mehr Stopps, aber es kann auch deutlich anstrengender sein.
    • Es lohnt auch immer mal ein Vergleich zwischen Reisebüro und den Anbietern online. Häufig hatten wir mit einem Flug online mehr Glück und konnten Geld sparen, aber es gab auch schon Flüge, die im Reisebüro gebucht deutlich billiger oder komfortabler waren, als die Plattformen angeboten haben. Ein Vergleich lohnt und kann Geld sparen.
  7. Das passende Hotel raussuchen
    • Wir finden es immer wieder schön, online aber auch in den Katalogen zu stöbern, welche Hotels in Frage kommen könnten. Wir legen uns aber auch nie fest, so dass wir kategorisch das eine Hotel ablehnen und ausschließlich in ein ganz bestimmtes Hotel möchten. Auch hier lohnt der Preisvergleich. Vielleicht bekommt man einen guten Frühbucherrabatt oder eine Nacht umsonst, vielleicht bekommt man eine Massage oder ein Dinner. Es lohnt sich Angebote näher zu betrachten und nicht nur nach Bildern zu schauen. Wir suchen uns dann ein paar Hotels aus, besuchen die jeweilige Website, schauen uns die Bewertungen an, streichen, revidieren, suchen neu und finden dann schließlich ein Hotel, dass zu uns passt. Eine negative Bewertung bei einem Portal sagt erst mal nichts darüber aus, ob das Hotel per se nicht zu empfehlen ist. Vielleicht ist gerade diese negative Bewertung nichtssagend für mich, oder vielleicht bewerte ich diese negative Aussage sogar positiv?. Vielleicht ist aber auch die positive Bewertung für mich ein no go.
  8. Informationen über das Land
    • Wenn wir alles gebucht und organisiert haben, wissen, was wir uns anschauen wollen, dann machen wir uns über die Sitten und Gebräuche schlau, informieren uns über allgemeine Dinge, die Politik, Gesetze und einiges mehr. Blauäugig in ein Land fahren und denken es geht alles gut, ist nicht unser Ding und bringt wohl mehr Nachteile. Es gibt z.B. Länder, in denen man keinen Alkohol trinken kann (teilweise auch nicht im Hotel), es gibt Länder, in denen es nicht gerne gesehen wird, wenn man Händchen hält oder sich öffentlich küsst. Es gibt Länder, die eine andere Einstellung zu politischen, gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen Themen haben. Wenn einem Gegebenheiten nicht gefallen, dann muss man das Land nicht bereisen. Ansonsten sollte man die Gepflogenheiten und Gegebenheiten kennen und akzeptieren. Deshalb ist es immer nützlich über den Tellerrand hinauszuschauen.
  9. Reiseapotheke zusammenstellen
    • Je nach Urlaubsland stellen wir individuell unsere passende Urlaubsapotheke zusammen. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt eine aktuelle Reiseapotheke posten.
  10. Relaxen
    • Ganz wichtig: Keine Hektik. Genießen. Sich auf den Urlaub freuen. Treiben lassen. Und wenn was schief geht, dann geht es schief. Freude an der Zeit. Spaß am Kennenlernen. Am Neuen. Es muss nicht alles komplett durchgeplant sein. Wenn man das nicht kann, sollte man zu Hause bleiben.

Freitag, 30. September 2016

Bunte Fische, weißer Strand, glasklares Wasser- oder einfach die Malediven


Kleine Inseln mitten im Indischen Ozean mit vielen bunten Fischen und weißem Sand- das sind die Malediven, die immer wieder zum Träumen beflügeln. Da wir nicht nur träumen , sondern diese Inselparadiese kennenlernen wollten, entschieden wir uns für ein paar Tage die Malediven zu bereisen. Nach unserer umfangreichen und sehr interessanten Asienreise wollten wir uns ein paar Tage relaxend am Strand gönnen und dem fröhlichen Nichtstun frönen.

Velassaru Resort
Wir entschieden uns für das Velassaru Resort und wurden in keiner Weise enttäuscht. Am Flughafen wurden wir abgeholt und dann mit einem kleinen Boot zum Resort gebracht.

Velassaru

Man muss glaube ich nicht erwähnen, dass das Hotel aus Bungalows besteht, die direkt am Strand liegen, denn wo sollen sie auch sonst sein. Desweiteren gibt es noch zahlreiche Overwater Bungalows, die wir aber nicht gebucht haben, weil durch das Plätschern des Meeres am Bungalow für uns kein Schafen möglich wäre. Mit Sicherheit ist das ein sogenanntes Luxusproblem, dennoch geht Schlaf über Design.
Das Hotel verfügt über ein sehr gutes Hauptrestaurant, in dem wir auch ausschließlich gegessen haben, da das Buffet jeden Abend liebevoll dekoriert war und exzellente Speisen angeboten wurden. Wir empfehlen Halbpension zu buchen, da es vor Ort in den Restaurants nicht billiger wird.
Die Zimmer waren hübsch  mit einem halboffenem Badezimmer gestaltet und haben eine kleine Terrasse.

Relaxen und Planschen am Meer
Wir holten uns gleich am ersten Tag unsere Schnorchelausrüstung und verbrachten die kommenden Tage mit Baden, Schnorcheln und faulem Rumliegen. Wir haben auch mal einen kleinen Spaziergang gemacht, aber die Insel hat man in 15 Minuten umrundet, so dass es keine ausgedehnten Strandspaziergänge gab, oder man geht die ganze Zeit im Kreis.

Chillen
Sehr schön war die Gestaltung der Insel, die Palmen und Sträucher als auch die Gebäude waren so gepflanzt und gebaut, dass man nicht von der einen Seite der Insel zur anderen Seite schauen konnte. Ich denke, wenn man dann Drumherum nur das Meer sehen würde, wäre diese Situation für den einen oder anderen beklemmend. So hatten wir aber in keiner Weise das Gefühl auf einer Miniinsel mitten im Ozean zu sein.
Bananenstauden

Da wir nun keine passionierten Schnorchler sind, sind wir vormittags geschnorchelt, haben aber keine geführte Schnorcheltour gemacht. Meiner Meinung nach bietet sich das Velassaru Resort sehr gut für Schnorchelanfänger an, da man nicht weit rausschwimmen muss, um Fische zu sehen. Einfach von der Liege ins Wasser, Brille auf, Schnorchel in den Mund und los geht es. Ob man auf anderen Inseln mehr sieht, können wir nicht beurteilen. Für uns war ausreichend viel zu sehen.



Auch das Wetter war super, so hatten wir strahlenden Sonnenschein und einmal einen sehr starken Regen, der sich dann über den gesamten Tag zog. Ab April soll das Wetter schlechter werden und es soll mehr regnen, wir waren im Februar auf den Malediven und können diesen Monat wärmstens empfehlen.

Mittwoch, 28. September 2016

Zwischenstop in Singapur

Nach atemberaubenden Eindrücken auf Borneo ging es nach Singapur.


Ausblick vom Mandarin Oriental Singapur

Wir wohnten im Mandarin Oriental. Service, Zimmer, Frühstück und Lage sind typisch einem Mandarin Oriental vorzüglich. Es gibt einen Poolbereich auf dem Dach mit einer schönen Bar, wo man seinen Aperitif einnehmen und einen grandiosen Blick genießen kann.
 

Wetter:

Im Februar war es warm und feucht, es kann auch mal regnen, doch der Regen stört nicht.
 

Sehenswürdigkeiten:

Tempel in China Town
  • Chinatown mit einigen Tempeln und Shoppingmöglichkeiten
  • Riverside
  • Orchard Road- die Straße schlechthin, wenn es ums Shopping geht
  • Little India
  • Chinesischer und Japanischer Garten
Deko an der Orchard Road


Restaurants:
In Singapur gibt es so viele und so gute Restaurants, so dass man die Qual der Wahl hat.


  • Im Mandarin Oriental gibt es ein Restaurant mit authentischer kantonesischer Küche, das "Cherry Garden". Da wir zu Chinese New Year in Singapur waren, buchten wir hier einen Tisch und waren sehr glücklich darüber. Ausgefallene kantonesische Speisen in einer Top-Qualität in einem angenehmen Ambiente. Sehr zu empfehlen.

  • Wer in Singapur ist, sollte auch die bekannte Crab essen. Blacker pepper crab oder Chili Crab sind Spezialitäten, die zu einem Besuch in Singapur gehören. Wir wählten das Restaurant "Long Beach" Man sollte reservieren. Wer frischen Fisch und Meeresfrüchte mag, der ist im Long Beach gut aufgehoben.  
Black Pepper Crab
.

 
 





Vor dem bekannten Raffles Hotel

Montag, 26. September 2016

Borneo- Besuch der Orang Utan Aufzuchtstation

Hauptziel unserer Asienrundreise war Borneo und die Orang-Utan Aufzuchtstation.

Orang Utan beim Fressen


Von Doha ging es über Kuala Lumpur nach Kota Kinabalu. Mit dem Hotelshuttle ging es sodann ins Shangri La Rasa Ria Hotel.

Der Regenwald fängt direkt am Hotel an

Das Shangri La ist ein sehr großes Hotel, da aber die Gebäudekomplexe gut in die Landschaft integriert, fällt es nicht weiter auf. Es gibt mehrere Restaurants im Hotel, darunter ein sehr gutes indisches Restaurant und ein japanisches Restaurant. Die Zimmer sind sehr groß und verfügen über einen schönen Balkon mit einer riesigen Badewanne. Hie kann man sich abends ein romantisches Bad mit Blick auf das Meer gönnen. Es gibt 2 Pools, einer ist eher etwas für Familien mit Kindern und entsprechend ist es hier auch etwas lauter, der andere Pool liegt am anderen Flügel des Hotels und ist ebenso sehr groß und schön gestaltet. Hier geht es aber deutlich ruhiger zu, so dass wir diesen Bereich wählten. da wir auch unser Hotelzimmer in diesem Komplex hatten.


Der Strand ist ebenso ein Traum. Es sind hier zwar keine Liegen aufgestellt, aber es ist ein weiter breiter leerer Sandstrand, der zum Spaziergang einlädt. Nicht vergessen sollte man ausreichend Sonnenschutz. Gutes Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor als auch eine Kopfbedeckung sind Pflicht, da die Sonne gewaltig brennt , und ohne Schutz der schmerzhafte Sonnenbrand schon vorprogrammiert ist.

Strand direkt beim Rasa Ria Resort

Vom Hotel werden diverse Ausflüge angeboten, darunter eine Tour in ein typisches Dorf, oder eine Mangroventour. Beide Touren sind zu empfehlen.
Direkt am Hotel fängt der Regenwald an und mit dem Regenwald die Orang-Utan Aufzuchtstation. Man sollte auf jeden Fall die Tour mitmachen.

Eingang zur Aufzuchtstation

Anfangs wird ein Film über die Station und deren Tun gezeigt und dann geht es auch schon in den Wald. Nach einem kurzen Spaziergang ist man mitten drin und kann die Affen bewundern, wie sie sich von Baum zu Baum hangeln oder ihr Futter essen.

Orang Utan beim Spielen

Danach besteht die Möglichkeit noch weiter in den Wald zu gehen und einen Canopy Walk zu gehen.
 
Canopy Walk

Man sollte schwindelfrei sein und nicht ganz so ängstlich, da die Hängebrücken schon hoch oben in den Baumwipfeln angebracht sind und die ganze Sache schon etwas wackelig ist. Dennoch oder gerade deswegen hat man einen traumhaften Blick in den Regenwald und die Umgebung und die Anstrengung lohnt allemal. . Auf jeden Fall ist das ein pures Erlebnis und jeder, der die Möglichkeit hat, sich die Orang Utans  und deren Lebensraum anzuschauen, sollte dies tun. Es ist ein unvergesslicher Moment.






Blick von der Hängebrücke zum Strand
 
 
Freilebender Papagei


Samstag, 24. September 2016

Doha - Tradition und Moderne

Doha- die Hauptstadt Katars liegt am Persischen Golf und besteht wie die meisten Städte am Golf aus einem neuen Teil mit gewaltigen Hochhäusern und einem alten Teil.




Wir fanden, dass Doha aber im Vergleich zu anderen Städten seinen ursprünglichen Charme bewahrt hat.
Die Corniche ist von kleinen Parkanlagen umrandet und ist ca. 6km lang und bietet sich optimal für einen langen Spaziergang an.


Wetter im Winter:

Das Wetter im Januar ist sehr angenehm. Tagsüber hatten wir 18- 25 Grad, abends kühlte es ab, so dass man schon eine Jacke brauchte.


Hotel:

Das W- Hotel ist ein sehr modernes Hotel mit auffälligem Design. Die Zimmer sind groß und sehr gut ausgestattet mit einem großzügigen Bad und je nach Lage des Zimmers mit einem schönen Ausblick. Das Frühstück lässt ebenso keine Wünsche offen. Abends kann man das Dinner getrost im Hotel einnehmen, da das Essen sehr delikat ist. Wir waren im Restaurant "Spice Market" und im "Market by Jean-Georges". Es ist sehr zu empfehlen. Es wird internationale Küche, Sushi und Sashimi aber auch arabische Spezialitäten serviert.





W-Hotel in Doha


Sehenswürdigkeiten:

Meist wird man Doha wegen einem Stopover besuchen, so dass nicht so viel Zeit bleibt.




Souq Waqif:
Sollte man unbedingt gesehen haben und sich Zeit nehmen. Die vielen Händler, die Stände, die Gewürze und vieles mehr braucht Zeit. Es gibt hier alles zu kaufen: Gewürze, Kleidung, Möbel, Tiere, Dekoration und vieles mehr. Außerdem sollte man sich die Zeit nehmen, um in einem Cafe eine Wasserpfeife zu rauchen und einen Tee zu trinken.


Blick auf Teile des Souqs

Typischer Mokka
Im Cafe den Kaffee genießen und eine Wasserpfeife rauchen


Corniche:
Schöne Promenade, lädt zum Spaziergang ein





Museum für islamische Kunst:
Sehr schönes Gebäude, ausdrucksstarke Ausstellung

Ansonsten sind wir sehr viel rumgeschlendert und haben einfach diese schöne Stadt genossen.













Freitag, 23. September 2016

Asienrundreise: Doha- Borneo- Singapur- Malediven



In einem Reisemagazin hatten wir über die Orang-Utan Aufzuchtstation auf Borneo gelesen und planten sodann unsere 3-wöchige Asienrundreise, die wie folgt aussah:


1. Tag: Flug nach Doha und Anklunft in Doha
2. Tag: Doha
3. Tag: Flug von Doha nach Kota Kinabalu (über Kuala Lumpur)
4. Tag: Ankunft auf Borneo
5. Tag: Borneo
6. Tag: Borneo
7. Tag: Borneo
8. Tag: Borneo
9. Tag: Borneo
10. Tag: Flug nach Singapur und Ankunft in Singapur
11. Tag: Singapur
12. Tag: Flug von Singapur auf die Malediven
13. Tag: Malediven
14. Tag:Malediven
15. Tag: Malediven
16. Tag: Malediven
17. Tag :Malediven
18. Tag: Malediven
19. Tag :Malediven
20. Tag: Malediven
21. Tag: Flug nach Deutschland


Wir wählten folgende Hotels:

Montag, 29. August 2016

Mit dem Zug nach Paris

Von Frankfurt ging die Reise mit dem Zug ohne Umsteigen direkt nach Paris. Wir nahmen den erst möglichen Zug, sehr frühes Aufstehen inklusive, und waren am späten Vormittag schon in der Stadt der Liebe. Schneller geht es nun wirklich nicht.


Eiffelturm

Wir hatten ein Zimmer im KUBE Hotel gebucht. http://www.kubehotel-paris.com//m/fr/
Das Hotel ist sehr modern eingerichtet, die Zimmer sind hell, das Bad war offen gehalten. Die Bar diente morgens als Frühstücksraum. Es gab zum Frühstück Croissants, Baguette, Marmelade, etwas Wurst und Käse, diverse Säfte, Früchte und Jogurt. Mehr als in vielen anderen französischen Hotels. Die Lage des Hotels ist ideal. 2 U-Bahnstationen sind fußläufig zu erreichen. Um das Hotel rum ist aber sonst nicht viel sehenswertes. Es befindet sich mitten in einem Multikulti-Viertel, so dass wir für unsere abendlichen Exkursionen ein Taxi wählten.




In Paris sollte man sich einfach treiben lassen, wir schlenderten zum Eiffelturm, spazierten auf der Champs-Élysée und abends waren wir auf Montmartre und haben dort auch unser Dinner eingenommen. Wir besuchten die Basilika Sacré-Cœur, schlenderten durch die engen Gassen Montmartres und Dank der zahlreichen Restaurants findet man jederzeit einen schönen Platz.

Malen auf Montmartre inklusive Stillsitzen

Es ist sicherlich sehr touristisch, aber dennoch hat Montmartre einen gewissen Charme. Man kann sich auf Montmartre auch malen lassen, was wir auch gleich gemacht haben.

Sacré-Cœur


Unser zweiter Tag in Paris war auch wieder dem entspannten Treiben gewidmet, vorbei am Triumphbogen zum Élysée Palast, am Grand Palais vorbei bis zum Place de la Concorde.
Abends hatten wir einen Tisch in der Buddha Bar reserviert http://www.buddhabar.com/en/restaurant-bar-buddha-bar-paris-20
Das Essen ist sehr gut, wir wählten eine große Sushi und Sashimi Platte als Hauptgang und es war wirklich ausgezeichnet. Man sollte aber reservieren.
Buddha Bar Paris
Unser dritter Tag war dann der Seine gewidmet, wir spazierten zur Kathedrale Notre Dame und auf der anderen Seine Seite zurück. Danach besuchten wir den Louvre, jedenfalls von außen. Sollte man in den Louvre wollen, sollte man das vielleicht nicht an einem Sonntag machen. Es war schon im Außenbereich sehr voll. Da aber unser Zug nachmittags wieder nach Frankfurt ging, reichte uns dieser kurze Abstecher.
Louvre

Einkaufen kann man in Paris eine ganze Menge, sämtliche großen Designer sind vertreten. Das Kaufhaus Lafayette ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Zahlreiche große und kleine Boutiquen, von günstig bis teuer, gibt es in Paris. Mir fehlte jedoch der individuelle touch. Was ich an anderen Städten wie London so liebe, habe ich nicht in Paris gefunden, aber vielleicht war ich einfach nur nicht im richtigen Stadtteil oder in der richtigen Ecke.

Galerie Lafayette



Donnerstag, 25. August 2016

London- immer spannend- immer anders

London ist immer eine Reise wert.
Wir waren über Ostern in London, da an Karfreitag als auch an Ostermontag die Läden, Kaufhäuser, Galerien etc. geöffnet sind. Nur an Ostersonntag sind die Läden geschlossen. Es lohnt sich, gerade wenn man doch die eine oder andere Shoppingtour unternehmen will.



Eingecheckt haben wir im "Royal Garden Hotel" (http://www.royalgardenhotel.co.uk), das sehr zentral in Kensington liegt. Die Zimmer sind sehr geräumig, das Bad war auch sehr groß mit Badewanne und Dusche. Das Frühstück ist ausreichend, es gibt ein kleines Buffet mit Gebäck, Brot, Brötchen, Scones etc,  Obst, Früchten, Frischkäse und Wurst, serviert wurde zudem englischer Toast, Marmelade, Säfte.
Eierspeisen konnte man sich separat bestellen.
Die U-Bahn Station ist fußläufig zu erreichen, so dass man die Sehenswürdigkeiten schnell und bequem mit der Bahn erreichen kann.

Lemmy war auch schon im Hotel :-)


Restaurants gibt es zahlreiche in London, von günstig bis teuer, vom Schnellimbiss bis zum Gourmettempel ist alles dabei. Wir können wie folgt empfehlen:
  • Min Jiang im Royal Garden Hotel, http://www.minjiang.co.uk/, ein sehr authentisches chinesisches Restaurant mit tollem Blick über London und einer ausgezeichneten Pekingente
  • Scalini, italienisches schnuckeliges Restaurant, sehr gutes Essen, italienisches Flair, sehr guter Service
  • Reservierungen sind in beiden Restaurants von Nöten.

Fish & Chips muss auch mal sein

London erkundet man am besten zu Fuß und mit der Bahn. Da wir ganz gerne durch große Städte laufen, legen wir entsprechende Kilometer an so einem Wochenende zurück, entdecken dadurch aber immer wieder abgelegene Märkte, kleine Shops, Vintage Läden und vieles mehr, die einem wohl bei einer Taxifahrt verwehrt blieben würden

Sehenswürdigkeiten:
London Eye
Palace of Westminster
Tower of London
St. Paul's Cathedral
Westminster Abbey
Big Ben
Buckingham Palace
Piccadilly Circus














Shopping:
Camden Street Market
Petticoat Lane Street Market
Oxford Street
Bond Street und benachbarte Straßen
Soho
Harrods
High Street Kensington
TK Maxx (mehrfach in London) und wahrlich mit besserer Designermode als in Deutschland. Hier bekommt man Kleidung von Diane von Fürstenberg oder auch ein Kleidchen von Hérve Léger. Man braucht Zeit und Geduld und sollte die Ware  überprüfen, denn an dem einen oder anderen Teilchen hatte ich auch schon mal ein Loch oder eine offene Naht entdeckt




Sonntag, 3. Juli 2016

New York, die Stadt die niemals schläft



New York ist überlaufen, New York ist teuer, New York ist zu kalt oder zu heiß.....ganz egal, was man von New York gehört hat, New York ist einfach geil. Wir besuchten diese atemberaubende Metropole zu Weihnachten und hier schon mal ein paar Tipps:


  • Frühzeitig buchen, dann kann man bei den Flügen wahre Schnäppchen machen
  • In New York kann man getrost mit der U-Bahn fahren und sollte dies auch tun
  • Hotels gibt es zahlreiche, für jedes Budget gibt es was. Auch hier gilt: frühzeitig buchen und evtl. ein Hotel in Stadtrandlage wählen
  • New York ist ein Shoppingparadies, ein Schnäppchenparadies ist es nur bedingt. Also kaufen kann man alles, aber alles hat auch seinen Preis. Deshalb gibt es diverse Stores, die vergünstigte Designerware anbieten. Stöbern und Wühlen erwünscht. Mit etwas Glück kann man dann auch ein prima Teil ergattern.




Reiseablauf:


1. Tag Flug von Frankfurt nach New York, Ankunft in New York mit 6-stündiger Verspätung am frühen nachmittag. Einreise klappte super schnell, da wir kurz davor schon in Kalifornien waren.
2. Tag Freiheitsstatue, Ground Zero, Empire State Building, Museum of Modern Art
3. Tag Wall Street, Trinitiy Church, China Town, Little Italy, Soho, Grand Central Station
4. Tag Shopping
5. Tag Central Park; Rockefeller Center
6. Tag Mit der U-Bahn von Nord nach Süd und von Ost nach West
7. Tag Shopping
8. Tag Flug nach Frankfurt



Hotel:


Wir buchten das Ritz Carlton am Battery Park. Das Hotel liegt sehr zentral und man kann viel zu Fuß erkunden. U-Bahn Station ist aber auch in der Nähe. Die Zimmer sind wirklich groß (für New Yorker Verhältnisse riesig) und das Hotel bietet sämtliche Annehmlichkeiten.





Restaurants:

Tribeca Grill
Es handelt sich dabei um ein Restaurant von Robert De Niro mit sehr guter Küche: Sehr zu empfehlen sind die Fleischgerichte. Das Restaurant muss aber frühzeitig reserviert werden, weil es immer ausgebucht ist.


Peking Duck House, 28 Mott Street:
Die wohl beste Peking Ente, die man essen kann. Auch hier sollte man vorab reservieren. Das Restaurant ist selbst unspektakulär eingerichtet. Die Peking Ente ist aber weltklasse.


Rosa Mexicano:
Sehr guter Mexikaner, der auch sehr bekannt ist in New York. Brettgeile Guacamole. Auch hier sollte man reservieren.


Smith & Wollensky:
Ist in New York bekannt wie ein bunter Hund. Das vielleicht beste Steak New Yorks. Wer Fleisch liebt, sollte hier definitiv ein Abendessen zu sich nehmen.


NOBU:
Euroasiatische Toprestaurant. Sehr leckeres Sushi und Sashimi, vom feinsten. Sehr individuelle Speisekarten mit klassischen und ausgefallenen Gerichten.






Sehenswürdigkeiten:

Ground Zero
Das Areal befindet sich fußläufig vom Hotel, so dass wir gleich am ersten Tag diesen historischen Besuch wahrnahmen.


Empire State Building
Früh kommen, lohnt sich. Das Empire State Building ist eines der Wahrzeichen von New York und wurde im berühmten Film King Kong als Kulisse benutzt. Das ESB ist 381m hoch und bis zur Antennenspitze sogar 443m und wurde 1930/31erbaut. Die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform befindet sich in der 102. Etage und verschafft einen herrlichen Überblick über New York.


Museum of Modern Art
Das MoMa beherbergt eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. U.a. sind Werke von Cézanne, van Gogh, Kirchner, Dali, Picasso, Lichtenstein und Warhol zu bestaunen.



Wall Street:
Am besten früh morgens hin, um das Treiben der Banker zu beobachten.
Trinity Church: In der Nähe der Wall Street befindet sich die Dreifaltigkeitskirche. Sie ist ein neugotisches Bauwerk und gehört zur Episkopalgemeinde.


China Town:
Sollte man gesehen haben. Typischer Kitsch, nette kleine Läden, alles mögliche zu essen, auch richtig chinesisch, aber das war nicht wirklich unser Ding.


Grand Central Station:
Größter Bahnhof der Welt. Die Oyster Bar ist weltberühmt. Hier soll es die größte Auswahl an Austern weltweit geben. Wir kamen nicht in den Genuß, da wir zum einen nicht reserviert hatten und zu spät waren und uns zum anderen das Ambiente nicht ansprach. Wie das Essen ist, können wir dementsprechend nicht sagen.


Radio City Music Hall:
Wir besuchten das Christmas Spectacular. Es ist kitschig, typisch amerikanisch, aber unglaublich schön. Sollte man sich zur Weihnachtszeit unbedingt anschauen. Es ist grandios.


Broadway: Wer nicht hier war, war nicht in New York. Unbedingt in ein Musical gehen. Hier läuft alles und noch viel mehr. Wir waren in Kinky Boots. Eine wunderbare glamourös witzige Aufführung mit viel Esprit.


Shopping:
5th Avenue mit Macy´s Saks, Bloomingdales, sowie alle Designer dieser Welt
Century 21, mein absoluter Lieblingsladen. Man braucht Zeit und Geduld und es hängt auch viel unbrauchbares rum, aber wenn man genau schaut, kann man wahre Schnäppchen machen.