Freitag, 18. September 2015

California Dreaming, Teil 6

L.A. ruft und wir fahren früh von Santa Barbara los. Diesmal liegen nur 70 km vor uns, um die Stadt der Engel zu erreichen.
Die nächsten 4 Nächte sind wir im Ritz Carlton Marina des Rey, im Norden von LA eingebucht.
Zunächst möchten wir alle desillusionieren, di denken, in LA kann man geschwind von Punkt A nach B. Das ist bei weitem nicht so. LA hat ca. 18 Millionen Einwohner (Kalifornien hat 37 Millionen Einwohner) und ist eine Ansammlung von 100 verschiedenen Städten. Die längste Straße ist 100 km lang.
Da es keine gewachsenes Nahverkehrssystem gibt, braucht man hier definitiv einen Mietwagen, gute Nerven und Zeit.
Eine imposante riesige Stadt, ein immenses Verkehrsaufkommen und ständige Staus.

Nach der Ankunft fuhren wir nach Hollywood, die Strecke dauerte 1,5 Stunden.
Wir schlenderten über den Rodeo Drive, die berühmteste Einkaufstraße seit Pretty Woman.
Weitere Highlights in der Beverly Hills Area sind der Mullholland Drive (Villen der Filmstars), die Hollywood Buchstaben, Walk of Fame, Gateway Gazebo (Marilyn Monroe Statue).


Marina del Rey




Am besten sieht man die Hollywoodbuchstaben vom Griffith Observatorium im Griffith Parc.
Bekannt wurde das Observatorium durch den Film "Denn sie wissen nicht, was sie tun" mit James Dean und Nathalie Wood.

Griffith Observatorium

James Dean
Am zweiten Tag besuchten wir die Universal Filmstudios. Man sollte mindestens einen halben Tag einplanen.
Empfehlenswert ist es ein VIP Ticket zu erwerben. Das ist unwesentlich teurer als eine normale Eintrittskarte, man muss nur nicht ganz so lange bei den Attraktionen anstehen.

 
Waterworld/ Universal Filmstudios
 
Nachmittags schlenderten wir am Venice Beach und Santa Monica Beach entlang und genießten die Sonne.
Venice Beach ist ein Muss für alle junggebliebenen Hippies, gerne auch mit Besuch beim grünen Doktor.
Grüner Doktor in Venice
 
 
Die restliche Zeit verbrachten wir am Santa Monica Beach, in Einkaufszentren und im Getty Museum.
Ein Highlight am Abend war das Konzert von Sir Elton John im recht unterkühlten (Jacke war empfohlen und nötig) Staples Center vor etwa 20000 Besuchern.



Nach vier spannenden du stauvollen Tagen machten wir uns auf nach Palm Springs.
Es sind ca. 200 km und man kommt in einem kleinen verschlafenen Wüstenstädtchen an. Hier wohnen Steffi Graf und Andre Agassi.

In den 60er Jahren hatte Palm Springs den Ruf als Erholungsstätte für die amerikanische High Society zu sein. So wohnte Frank Sinatra und Ava Gardener in Palm Springs.
Das Abendessen kann man hier gut landestypisch in einem mexikanischen Restaurant zu sich nehmen. Palm Springs eignet sich als ein guter Erholungsstop, viel ist hier nicht zu sehen.
Wir waren hier eine Nacht im Riviera King Hotel. Am nächsten morgen ging es früh los. Vor uns lagen 450km nach Las Vegas.

Auf dem Weg nach Las Vegas sollte man einen Stop an der Interstate 15 in Barlow machen, hier kann mitten in der Mojave Wüste in einem riesigen Outlet u.a. Winterstiefel einkaufen.

In Las Vegas darf man alles, was man im übrigen Amerika nicht darf. Rauchen im Casino inbegriffen. Wir nächtigten im Hotel Bellagio, eine traumhafte Unterkunft mit Casino und zig Restaurants. In Las Vegas bewundert man allabendlich die Lichter auf dem Strip, das Spielen in den Casinos und die eine oder andere Show.
Paris in Vegas?

Hotel Bellagio mit den berühmten Fontänen



Nach 2 Wochen USA machten wir uns auf unseren Heimweg nach Deutschland. Es war eine atemberaubende Zeit mit vielen Highlights, faszinierenden Städten, interessanten Menschen und schöner Natur.

Donnerstag, 17. September 2015

California Dreaming, Teil 5

Weiter geht es nach Santa Barbara, eine Strecke von Carmel von 370 km.
Über den Highway 1 geht es an der Pazifikküste entlang. Nach 150km erreicht man das legendäre Hurst Castle, oberhalb von San Simeon. Wenn man das Prachtschloß besuchen möchte, sollte man sehr früh da sein, da genügend andere Touristen die gleiche Idee haben.
Wir hätten sehr lange anstehen müssen, so dass wir auf diesen Programmpunkt verzichtet haben.

Santa Barbara erreichen wir nach weiteren 220 km und haben uns ins das Hotel Harbour View für 2 Nächte eingebucht, um zu relaxen und die Sonne zu genießen. www.harbourviewinnsb.com



Sonnenaufgang vom Hotelzimmer aus

Dienstag, 15. September 2015

California Dreaming- Teil 4

Bevor wir die Golden Gate Bridge ein letztes Mal überquerten, machten wir einen Abstecher zum Muir Woods National Monument und bestaunten den Küstenmamutbaum (Sequoia sempervirens), die höchste Baumart der Erde, die eine Höhe von 115m erreichen können und über 1000 Jahre alt sind.

 
 
Unsere Reise geht weiter über den Highway No. 1 über Monterey nach Carmel.

Monterey ist sicherlich einigen bekannt: Hier kann man im berühmten Bubba Gump Shrimp Restaurant (aus Forrest Gump bekannt) sämtliche Shrimpsvariationen essen. Ist auf jeden Fall lohnenswert.
Ansonsten war Monterey Ende des 18. Jh/ Anfang des 19. Jh ein wichtiger Fischerei- und Walfanghafen. Besondere Bedeutung kam dem Fang von Sardinen zu, deren Verarbeitungsbetriebe hauptsächlich entlang der Cannery Row anzutreffen waren.
Berühmte Schriftsteller haben sich hier inspirieren lassen, z.B. Henry Miller, John Steinbeck und auch Robert Louis Stevenson.

 
 

Über den 17 Miles Drive, eine mautpflichtige Nationalparkstraße mit vielen Sehenswürdigkeiten, geht es nach Carmel, unserem Etappenziel.


17 Miles Drive/ Beach
The Lone Cypress auf dem 17 Miles Drive/ der meistfotografierter Baum der Welt
 
Carmel by the Sea ist eine pittoreske Kleinstadt, deren Bürgermeister über Jahre Clint Eastwood war. Schmale Gässchen mit netten außergewöhnlichen Geschäfte, kleinen Restaurants und eine Badebucht zeichnen den Ort aus. Viele bekannte Autoren und Künstler lebten für einige Zeit in dieser Region  und machten die Natur zum Gegenstand ihrer Werke. So z.B. die Schriftsteller Ernest Hemingway, John Steinbeck, Jack London als auch der Fotograf Edward Weston.
Das angenehme Klima und die hohe Lebensqualität der Kleinstadt wissen auch heutzutage viele Prominente wie Brad Pitt, Jennifer Aniston und Doris Day zu schätzen. Die Grundstückspreise sind dementsprechend auch für kalifornische Verhältnisse extrem hoch.


The Mission San Carlos Borromeo de Carmelo
Wir übernachteten im Hotel Pine Inn in der Ocean Avenue.
Es ist ein kleines schnuckeliges romantisches Hotel direkt im Zentrum mit viel Plüsch, Antiquitäten und nochmal Plüsch. www.pineinn.com



Sonntag, 13. September 2015

Schaumahl in Offenbach

Wer denkt, dass man kulinarische Köstlichkeiten im Rhein-Main-Gebiet nur in Frankfurt bekommen kann, der hat sich getäuscht.
In Offenbach hat sich über die letzten Jahre einiges getan. In der nächsten Zeit werden wir einige gute Restaurants in Offenbach vorstellen, die es wert sind, besucht zu werden.
Wir testeten das Restaurant Schaumahl, Bismarckstraße 177 in Offenbach, www.schaumahl.de

Parkplätze sind gegenüber vorhanden. Das Restaurant verfügt über einen schön gestalteten Innenraum mit rustikalen großen Tischen und einem ansprechenden Barbereich. Im Sommer gibt es einen kleinen Außenbereich (Innenhof).

Wir besuchten das Schaumahl zum Sommerfest 2015 und wurden mit einem Glas Sekt begrüßt.
Serviert wurde drinnen und draußen bei freier Sitzplatzwahl, so dass man auch mit bisher unbekannten Menschen einen interessanten Abend verbringen konnte.

Das Essen wurde als "Flying Buffet" serviert, 10 kleine Gänge, die nacheinander mit den jeweils korrespondierenden Weinen den Gaumen verzückten.

Menü im Schaumahl zum  Sommerfest 2015
 

Das Menü stimmte von vorne bis hinten und war ein Genuß bis zum letzten Gang. Außergewöhnliche Zusammenstellungen wie Kalbsbries mit Erbse, Blini und Holunder oder Schwertfisch mit Miso, Safran, Mangold und Seranoschinken passten hervorragend zusammen, so dass wir auf jeden Fall das Schaumahl nicht zum letztem Mal besucht haben.

Der Service war ebenso top und sehr aufmerksam und man fühlte sich von der ersten Minute an wohl.
Ein sehr gelungener Abend in einem schönen Restaurant, das wir auf jeden Fall weiter empfehlen können.

Im Magazin "Frankfurt geht aus" hat das Schaumahl den 1. Platz in der Kategorie "Feine Küche" belegt. Das ist unserer Meinung nach komplett gerechtfertigt und kann so nur unterstrichen werden.


Das Schaumahl unter der Leitung von Pit Punda und Küchenchef Björn Andreas erhält von uns folgende Bewertung: