Mittwoch, 22. Juli 2015

Roma o morte

Die Sommermonate bieten sich an, um ein Wochenende in einer europäischen Metropole zu verbringen. Wer nicht auf ein Datum oder einen Ort fixiert ist, kann bei den Fluggesellschaften Schnäppchen machen. So durchforsteten wir das Internet und buchten einen Flug nach Rom. Wir organisierten ein zentrales Hotel, um auf unnötige Taxifahrten zu verzichten, da man eine Stadt am besten zu Fuß erkundet und kennenlernt.

 

Pantheon
 
 
Pantheon
 
Rom ist die Hauptstadt Italiens uns hat ca.  2,8 Mio Einwohner im Stadtgebiet und ist somit die größte Stadt Italiens und liegt an den Ufern des Tiber.
Bereits im 1. Jhd. v.Chr. wurde Rom die ewige Stadt genannt. Innerhalb Roms gibt es eine Enklave- den Vatikan.
Trevi Brunnen

Wir kamen freitags abends in der Hauptstadt Italiens an und machten uns gleich auf zum Dinner direkt am Pantheon. Hier gibt es zahlreiche Restaurants und halb Rom trifft sich abends am Platz vor dem Pantheon, um zu essen, den Straßenmusikern zuzuhören und das Ambiente zu genießen.


Sicherlich gibt es zahlreiche gute Restaurants ins Rom, aber wenn man nur ein paar Tage da ist, ist langfristiges Reservieren eher unnötig, denn man findet immer eine nette Möglichkeit, um herrliche Pasta, frischen Fisch oder leckere Desserts zu sich zu nehmen. Auch am zweiten Abend wählten wir ein Restaurant direkt hier aus und wurden wieder nicht enttäuscht.
 

 
 
Unsere Top 10 der Sehenswürdigkeiten:
 
  • Der Petersdom
  • Sixtinische Kapelle
  • Fontana di Trevi
  • Kolosseum
  • Forum Romanum
  • Pantheon
  • Engelsburg
  • Spanische Treppe
  • Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II
  • Villa Borghese

Es gibt noch viel mehr zu besichtigen, da zahlreiche Gebäude zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Dienstag, 21. Juli 2015

Direkt vom Planeten Udopia im Frankfurter Waldstation gelandet: Udo Lindenberg, König der Panikrepublik

Am Samstag war es endlich soweit, die ganze Vorfreude auf dieses Konzert war mehr als begründet. Im Rahmen seiner Stadiontournee gastierte Udo Lindenberg mit seinem Panikorchester und vielen Freunden in Frankfurt, nach Hannover und Berlin, der Abschluss – das Grande Finale.


Bülent Ceylan


 

 
Ankunft aus Udopia
 
Normalerweise sollte man sich mit Superlativen zurückhalten, doch dieser Auftritt war kein Konzert, es war eine Mega-Show vor ausverkauftem Haus (45.000 Menschen) und eine gemeinsame 3-stündige Feier der kompletten  Panikfamilie.

Helge Schneider
Der mittlerweile 69- jährige Udo Lindenberg scheint auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen, er füllt mit Leichtigkeit Stadien, an denen andere junge Stars scheitern und stellt mit erheblichem Aufwand eine Show zusammen, welche wir selbst als regelmäßige Konzertbesucher, bis dato noch nicht gesehen haben.


Der oftmals als Vater des Deutschrocks titulierte Udo schafft es bereits mit den ersten Liedern sein Publikum in den Bann zu ziehen und eine familiäre Beziehung zwischen Publikum und dem Sänger herzustellen. Er schwelgt in Nostalgie – als er Frankfurt erklärt, es sei schon immer die „Panikhauptstadt“ gewesen.


Er erinnere sich an Orte, wie das Cooky’s, die Batschkapp, den Jazzkeller und u.a. die erste große Rock-Revue in der Festhalle. Seit über 40 Jahren steht der Mann seither auf der Bühne. Viele der Weggefährten  des Panikorchesters, welches ihn immer begleitet, sind ebenso lange dabei und auch ihnen merkt man keine Müdigkeit an.

Mr. Eric Burdon

Das Publikum an diesem Abend war bunt gemischt – von jung bis alt, alles war vertreten – wie Udo zu sagen pflegt, die „Bunte Republik Deutschland“.  Unter den Freunden, die Udo an diesem Abend unterstützten waren Bülent Ceylan (Einheizer), Clueso (Cello), Eric Burdon (We gotta get out of this place), Josephin Busch (Mädchen aus Ost-Berlin), Jan Delay, Adel Tawil, Helge Schneider, ein Kinderchor (Wozu sind Kriege da?), u.a.

Udo und Eric

In der 3-stündigen Show wurden viele altbekannte Songs vorgetragen, wie z.Bsp.  Hinterm Horizont, Sonderzug nach Pankow,  Honky Tonky Show, Andrea Doria, Der Greis ist heiß, … Nach 33 Alben ist das Repertoire auch entsprechend groß und die Auswahl schwierig. Wir empfanden die Auswahl gelungen und es war für jeden etwas dabei, die Stimmung ausgezeichnet von der 1. bis zur letzten Minute.

Adel Tawil

Für uns bleibt als Fazit festzuhalten, wenn einer in der Szene von sich behaupten kann, „Ich mach mein Ding“ dann ist dieses Udo Lindenberg, der sich über all die Jahrzehnte nie verbogen hat, oft tot gesagt und dennoch lebendiger als je zuvor.


Wir sagen Danke an alle Mitwirkende dieser Show,  für einen außergewöhnlichen Abend und sind froh, dass wir diesem Ereignis beiwohnen durften. In diesem Sinne, bleibt nur zu hoffen, dass Udo seine panische Reise niemals beenden wird.

Finale