Montag, 13. April 2015

Montage of Heck - Dokumentation über Kurt Cobain

Wir besuchten das Cinemaxx Kino, um die Dokumentation über das Leben von Kurt Cobain zu sehen. Leider konnte man im Vorfeld wenig über diesen Film lesen, und so verwunderte es nicht, dass er in den Kinos nur an zwei Tagen gezeigt wurde (im Original mit Untertiteln).

Die Dokumentation ist von dem Regisseur Brett Morgan, der bis dato teilweise unveröffentlichtes Material wie Interviews mit den Eltern, Courtney Love, dem Bandmitglied Krist Novoselic sowie einer Exfreundin, Fotos und Videos zu einem grandiosen Film zusammentrug. Cobains Tochter Frances Bean produzierte den Film und ermöglichte durch Zugang zum Nachlass, dass atemberaubende Einblicke dem Zuschauer in das Leben der Rocklegende gewährt werden.

Der Zeitpunkt der Filmveröffentlichung lag kurz nach dem Todestag von Cobain, der sich am 05.04.1994 in Seattle das Leben nahm.

Der Film zeigt die tragische Figur des Kurt Cobains, der von frühester Kindheit an zerrissen war, weil er das Gefühl von Familie und Geborgenheit nicht kennenlernen durfte, da er keine konstante Bindung zu den Eltern hatte.

Die daraus resultierende Wut staute sich in frühen Jahren bereits an.
Mit seiner Musik konnte er in seine eigene Welt entfliehen und er begann früh Bilder zu malen und Texte zu schreiben, die oftmals düster anmuteten.

Cobain, der die Musik für sich machte, kam mit dem überbordenden Erfolg nicht zurecht, da er im eigentlichen Sinne kein Rockstar sein wollte.
Erschreckende Bilder zeigen den zugedröhnten Cobain, der Zuflucht in harten Drogen suchte. Aus diesem Teufelskreislauf heraus fand Cobain seinen eigenen Ausweg. Er wurde nur 27 Jahre alt.

Wir können allen, für die Kurt Cobain und die Musik von Nirvana, die Helden der eigenen Jugend waren, nur empfehlen, sich diese Dokumentation anzusehen

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