Mittwoch, 11. November 2015

Sportpresseball 2015 in der Alten Oper Frankfurt

Am Samstag war es wieder soweit: In Frankfurt trafen sich unter dem Motto "Im Glanz von PEGASOS- Eine Nacht für Legenden" auf dem 34. Deutschen Sportpresseball herausragende Preisträger, Sportinteressierte und Feierfreudige in der Alten Oper.


Neben einem gelungenen Abendprogramm und einem ausgezeichneten 3-Gänge Menü war Rea Garvey das Highlight des Abends. Als Legende des Sports wurde Lothar Matthäus ausgezeichnet, der nach einer bewegenden Laudatio von Jupp Heynckes die Bühne betrat und ebensolche berührenden Worte fand.


Das Menü begann mit einem Thunfischtartar mit Karotten-Mango Süppchen, gefolgt von einem Kalbsfilet mit Ragout Fin in der Königinpastete und Pastinakenpüree fort und fand seinen Abschluß mit einem Parfait vom Schokoladentörtchen mit Passionsfruchtgelee, Mangoragout und Glühweinsorbet.

Das Hauptgericht wurde Queen Elisabeth II bei ihrem Deutschlandbesuch in Frankfurt kredenzt.

 
 

Nach einem gelungenen Abendprogramm im Großen Saal öffnete gegen Mitternacht die Club Lounge by Chinaski.
Ein gelungener Abend mit viel Freude, ausgezeichnetem Essen, exzellenter Livemusik, großen Sportlern und einer ausgelassenen Stimmung.

Abendkleid und Stola von Siödam in Frankfurt

Montag, 9. November 2015

Ajman- kleinstes arabisches Emirat

Ein ideales Reiseziel, um den Sommer zu verlängern und dem Winterblues zu entkommen, ist Ajman.
Das kleinste Emirat liegt je nach Straßenverkehr 30-45 Minuten von Dubai entfernt und bietet typische arabische Eindrücke.  Da das Emirat noch relativ unbekannt ist, sind die Preise deutlich günstiger als in Dubai. Es gibt einige gute bis sehr gute Strandhotels und ein paar Businesshotels. Massentourismus findet man hier nicht. 

Sonnenuntergang in Ajman


Im September/ Oktober hatten wir eine durchschnittliche Temperatur von fast 40 Grad, abends wurde es nicht deutlich kühler, dennoch gewöhnten wir uns recht schnell an die Hitze.
Wir wählten als Unterkunft das Hotel Ajman Saray, das direkt am Strand liegt und sehr schöne Zimmer vorweist. Da es in Ajman selbst nicht allzu viele Restaurants gibt und wir nicht jeden Abend nach Dubai reinfahren wollten, buchten wir zudem auch Halbpension. Frühstück als auch Abendessen waren jeweils in Buffetform und abends gab es wechselnde Themenabende. Die Qualität der Speisen war durchgehend hoch.

Der Poolbereich war schön angelegt und bis auf die Wochenenden, wenn Familien aus einem Emirat einen Kurztrip genießen, auch nicht sonderlich voll. Der Strand war sauber, aber das ist man generell in dem Emiraten gewöhnt.
Alles in allem war das Hotel eine gute Wahl und kann von uns mit gutem Gewissen empfohlen werden.

Hotel Ajman Saray

Hotel Ajman Saray

Hotel Ajman Saray

Hotel Ajman Saray

Da Ajman relativ klein ist, gibt es nicht allzu viel zu sehen. Man kann hier vor allem noch typische arabische Gebäude anschauen und das arabische Flair genießen. Dennoch gibt es ein kleines Museum, ein Shoppingcenter, das aber im Vergleich zu den großen Malls in Dubai winzig ist, als auch einen Gold Souk. Zudem gibt es den  Dhow Yard in Ajman, wo die traditionellen Dhow Schiffe hergestellt werden.

Marina Dubai

Wer mehr anschauen möchte, muss dann nach Dubai und hier gibt es neben dem Burj Khalifa und unzähligen riesigen Malls eine ganze Menge an Sehenswürdigkeiten.
Wer auf die Plattform von Burj Khalifa möchte, sollte im Internet vorab sein Ticket kaufen, da die Tickets direkt im Burj deutlich teurer sind.
 
Ausblick vom Burj Khalifa
 
Ausblick vom Burj Khalifa
 
 
Unsere Top Sehenswürdigkeiten in Ajman
Ajman Museum
Gold Souk
Dhow Yard
 
Unsere Top Sehenswürdigkeiten in Dubai:
Burj Khalifa
Marina
Palme
Wüstentour
Eine der unzähligen Shoppingmalls- so z.B. die Dubai Mall, ein sehr großes Shoppingcenter mit Aquarium und unzähligen Geschäften. Wer es eher kleiner und beschaulicher mag, soll die Mall in der Marina aufsuchen. In der Marina Mall ist auch deutlich weniger los, so dass das Shoppen angenehmer ist.
 
 
Hinweise:
 
Die Emirate sind ein muslimisches Land und deshalb sollte man einige social skills beherzigen:
  • Wenn man eine Moschee besichtigen möchte, müssen Frau als auch Mann Schultern und Beine bedecken. Frauen tragen zudem ein Kopftuch. Öffentliche Gebäude sind nicht mit kurzen Hosen zu betreten.
  • Händchenhalten oder Küssen in der Öffentlichkeit sollte man lassen
  • In den Hotels und Restaurants von Ajman als auch Dubai ist Alkohol grundsätzlich erlaubt. Wer aber gerne mal ein Glas Wein auf dem Balkon trinken möchte und nicht die Hotelpreise dafür ausgeben will, der wird schnell feststellen, dass man in den üblichen Supermärkten keinen Alkohol kaufen kann. Wenn man Tourist ist , hat man nahezu keine Möglichkeit Alkohol zu kaufen, wäre da nicht das berühmte „Hole in the wall“ in Ajman neben dem Ajman Beach Hotel. Hier gibt es Alkohol für jeden und wir bemerkten dieses Geschäft, da von weitem schon der rege Betrieb auf der Straße und dem Parkplatz zu sehen war.
  • Anzumerken ist, dass in Sharjah (Emirat zwischen Dubai und Ajman) Alkohol gänzlich verboten ist. Auch das Mitführen von Alkohol im Auto ist verboten.

Sharjah

Freitag, 18. September 2015

California Dreaming, Teil 6

L.A. ruft und wir fahren früh von Santa Barbara los. Diesmal liegen nur 70 km vor uns, um die Stadt der Engel zu erreichen.
Die nächsten 4 Nächte sind wir im Ritz Carlton Marina des Rey, im Norden von LA eingebucht.
Zunächst möchten wir alle desillusionieren, di denken, in LA kann man geschwind von Punkt A nach B. Das ist bei weitem nicht so. LA hat ca. 18 Millionen Einwohner (Kalifornien hat 37 Millionen Einwohner) und ist eine Ansammlung von 100 verschiedenen Städten. Die längste Straße ist 100 km lang.
Da es keine gewachsenes Nahverkehrssystem gibt, braucht man hier definitiv einen Mietwagen, gute Nerven und Zeit.
Eine imposante riesige Stadt, ein immenses Verkehrsaufkommen und ständige Staus.

Nach der Ankunft fuhren wir nach Hollywood, die Strecke dauerte 1,5 Stunden.
Wir schlenderten über den Rodeo Drive, die berühmteste Einkaufstraße seit Pretty Woman.
Weitere Highlights in der Beverly Hills Area sind der Mullholland Drive (Villen der Filmstars), die Hollywood Buchstaben, Walk of Fame, Gateway Gazebo (Marilyn Monroe Statue).


Marina del Rey




Am besten sieht man die Hollywoodbuchstaben vom Griffith Observatorium im Griffith Parc.
Bekannt wurde das Observatorium durch den Film "Denn sie wissen nicht, was sie tun" mit James Dean und Nathalie Wood.

Griffith Observatorium

James Dean
Am zweiten Tag besuchten wir die Universal Filmstudios. Man sollte mindestens einen halben Tag einplanen.
Empfehlenswert ist es ein VIP Ticket zu erwerben. Das ist unwesentlich teurer als eine normale Eintrittskarte, man muss nur nicht ganz so lange bei den Attraktionen anstehen.

 
Waterworld/ Universal Filmstudios
 
Nachmittags schlenderten wir am Venice Beach und Santa Monica Beach entlang und genießten die Sonne.
Venice Beach ist ein Muss für alle junggebliebenen Hippies, gerne auch mit Besuch beim grünen Doktor.
Grüner Doktor in Venice
 
 
Die restliche Zeit verbrachten wir am Santa Monica Beach, in Einkaufszentren und im Getty Museum.
Ein Highlight am Abend war das Konzert von Sir Elton John im recht unterkühlten (Jacke war empfohlen und nötig) Staples Center vor etwa 20000 Besuchern.



Nach vier spannenden du stauvollen Tagen machten wir uns auf nach Palm Springs.
Es sind ca. 200 km und man kommt in einem kleinen verschlafenen Wüstenstädtchen an. Hier wohnen Steffi Graf und Andre Agassi.

In den 60er Jahren hatte Palm Springs den Ruf als Erholungsstätte für die amerikanische High Society zu sein. So wohnte Frank Sinatra und Ava Gardener in Palm Springs.
Das Abendessen kann man hier gut landestypisch in einem mexikanischen Restaurant zu sich nehmen. Palm Springs eignet sich als ein guter Erholungsstop, viel ist hier nicht zu sehen.
Wir waren hier eine Nacht im Riviera King Hotel. Am nächsten morgen ging es früh los. Vor uns lagen 450km nach Las Vegas.

Auf dem Weg nach Las Vegas sollte man einen Stop an der Interstate 15 in Barlow machen, hier kann mitten in der Mojave Wüste in einem riesigen Outlet u.a. Winterstiefel einkaufen.

In Las Vegas darf man alles, was man im übrigen Amerika nicht darf. Rauchen im Casino inbegriffen. Wir nächtigten im Hotel Bellagio, eine traumhafte Unterkunft mit Casino und zig Restaurants. In Las Vegas bewundert man allabendlich die Lichter auf dem Strip, das Spielen in den Casinos und die eine oder andere Show.
Paris in Vegas?

Hotel Bellagio mit den berühmten Fontänen



Nach 2 Wochen USA machten wir uns auf unseren Heimweg nach Deutschland. Es war eine atemberaubende Zeit mit vielen Highlights, faszinierenden Städten, interessanten Menschen und schöner Natur.

Donnerstag, 17. September 2015

California Dreaming, Teil 5

Weiter geht es nach Santa Barbara, eine Strecke von Carmel von 370 km.
Über den Highway 1 geht es an der Pazifikküste entlang. Nach 150km erreicht man das legendäre Hurst Castle, oberhalb von San Simeon. Wenn man das Prachtschloß besuchen möchte, sollte man sehr früh da sein, da genügend andere Touristen die gleiche Idee haben.
Wir hätten sehr lange anstehen müssen, so dass wir auf diesen Programmpunkt verzichtet haben.

Santa Barbara erreichen wir nach weiteren 220 km und haben uns ins das Hotel Harbour View für 2 Nächte eingebucht, um zu relaxen und die Sonne zu genießen. www.harbourviewinnsb.com



Sonnenaufgang vom Hotelzimmer aus

Dienstag, 15. September 2015

California Dreaming- Teil 4

Bevor wir die Golden Gate Bridge ein letztes Mal überquerten, machten wir einen Abstecher zum Muir Woods National Monument und bestaunten den Küstenmamutbaum (Sequoia sempervirens), die höchste Baumart der Erde, die eine Höhe von 115m erreichen können und über 1000 Jahre alt sind.

 
 
Unsere Reise geht weiter über den Highway No. 1 über Monterey nach Carmel.

Monterey ist sicherlich einigen bekannt: Hier kann man im berühmten Bubba Gump Shrimp Restaurant (aus Forrest Gump bekannt) sämtliche Shrimpsvariationen essen. Ist auf jeden Fall lohnenswert.
Ansonsten war Monterey Ende des 18. Jh/ Anfang des 19. Jh ein wichtiger Fischerei- und Walfanghafen. Besondere Bedeutung kam dem Fang von Sardinen zu, deren Verarbeitungsbetriebe hauptsächlich entlang der Cannery Row anzutreffen waren.
Berühmte Schriftsteller haben sich hier inspirieren lassen, z.B. Henry Miller, John Steinbeck und auch Robert Louis Stevenson.

 
 

Über den 17 Miles Drive, eine mautpflichtige Nationalparkstraße mit vielen Sehenswürdigkeiten, geht es nach Carmel, unserem Etappenziel.


17 Miles Drive/ Beach
The Lone Cypress auf dem 17 Miles Drive/ der meistfotografierter Baum der Welt
 
Carmel by the Sea ist eine pittoreske Kleinstadt, deren Bürgermeister über Jahre Clint Eastwood war. Schmale Gässchen mit netten außergewöhnlichen Geschäfte, kleinen Restaurants und eine Badebucht zeichnen den Ort aus. Viele bekannte Autoren und Künstler lebten für einige Zeit in dieser Region  und machten die Natur zum Gegenstand ihrer Werke. So z.B. die Schriftsteller Ernest Hemingway, John Steinbeck, Jack London als auch der Fotograf Edward Weston.
Das angenehme Klima und die hohe Lebensqualität der Kleinstadt wissen auch heutzutage viele Prominente wie Brad Pitt, Jennifer Aniston und Doris Day zu schätzen. Die Grundstückspreise sind dementsprechend auch für kalifornische Verhältnisse extrem hoch.


The Mission San Carlos Borromeo de Carmelo
Wir übernachteten im Hotel Pine Inn in der Ocean Avenue.
Es ist ein kleines schnuckeliges romantisches Hotel direkt im Zentrum mit viel Plüsch, Antiquitäten und nochmal Plüsch. www.pineinn.com



Sonntag, 13. September 2015

Schaumahl in Offenbach

Wer denkt, dass man kulinarische Köstlichkeiten im Rhein-Main-Gebiet nur in Frankfurt bekommen kann, der hat sich getäuscht.
In Offenbach hat sich über die letzten Jahre einiges getan. In der nächsten Zeit werden wir einige gute Restaurants in Offenbach vorstellen, die es wert sind, besucht zu werden.
Wir testeten das Restaurant Schaumahl, Bismarckstraße 177 in Offenbach, www.schaumahl.de

Parkplätze sind gegenüber vorhanden. Das Restaurant verfügt über einen schön gestalteten Innenraum mit rustikalen großen Tischen und einem ansprechenden Barbereich. Im Sommer gibt es einen kleinen Außenbereich (Innenhof).

Wir besuchten das Schaumahl zum Sommerfest 2015 und wurden mit einem Glas Sekt begrüßt.
Serviert wurde drinnen und draußen bei freier Sitzplatzwahl, so dass man auch mit bisher unbekannten Menschen einen interessanten Abend verbringen konnte.

Das Essen wurde als "Flying Buffet" serviert, 10 kleine Gänge, die nacheinander mit den jeweils korrespondierenden Weinen den Gaumen verzückten.

Menü im Schaumahl zum  Sommerfest 2015
 

Das Menü stimmte von vorne bis hinten und war ein Genuß bis zum letzten Gang. Außergewöhnliche Zusammenstellungen wie Kalbsbries mit Erbse, Blini und Holunder oder Schwertfisch mit Miso, Safran, Mangold und Seranoschinken passten hervorragend zusammen, so dass wir auf jeden Fall das Schaumahl nicht zum letztem Mal besucht haben.

Der Service war ebenso top und sehr aufmerksam und man fühlte sich von der ersten Minute an wohl.
Ein sehr gelungener Abend in einem schönen Restaurant, das wir auf jeden Fall weiter empfehlen können.

Im Magazin "Frankfurt geht aus" hat das Schaumahl den 1. Platz in der Kategorie "Feine Küche" belegt. Das ist unserer Meinung nach komplett gerechtfertigt und kann so nur unterstrichen werden.


Das Schaumahl unter der Leitung von Pit Punda und Küchenchef Björn Andreas erhält von uns folgende Bewertung:


Mittwoch, 22. Juli 2015

Roma o morte

Die Sommermonate bieten sich an, um ein Wochenende in einer europäischen Metropole zu verbringen. Wer nicht auf ein Datum oder einen Ort fixiert ist, kann bei den Fluggesellschaften Schnäppchen machen. So durchforsteten wir das Internet und buchten einen Flug nach Rom. Wir organisierten ein zentrales Hotel, um auf unnötige Taxifahrten zu verzichten, da man eine Stadt am besten zu Fuß erkundet und kennenlernt.

 

Pantheon
 
 
Pantheon
 
Rom ist die Hauptstadt Italiens uns hat ca.  2,8 Mio Einwohner im Stadtgebiet und ist somit die größte Stadt Italiens und liegt an den Ufern des Tiber.
Bereits im 1. Jhd. v.Chr. wurde Rom die ewige Stadt genannt. Innerhalb Roms gibt es eine Enklave- den Vatikan.
Trevi Brunnen

Wir kamen freitags abends in der Hauptstadt Italiens an und machten uns gleich auf zum Dinner direkt am Pantheon. Hier gibt es zahlreiche Restaurants und halb Rom trifft sich abends am Platz vor dem Pantheon, um zu essen, den Straßenmusikern zuzuhören und das Ambiente zu genießen.


Sicherlich gibt es zahlreiche gute Restaurants ins Rom, aber wenn man nur ein paar Tage da ist, ist langfristiges Reservieren eher unnötig, denn man findet immer eine nette Möglichkeit, um herrliche Pasta, frischen Fisch oder leckere Desserts zu sich zu nehmen. Auch am zweiten Abend wählten wir ein Restaurant direkt hier aus und wurden wieder nicht enttäuscht.
 

 
 
Unsere Top 10 der Sehenswürdigkeiten:
 
  • Der Petersdom
  • Sixtinische Kapelle
  • Fontana di Trevi
  • Kolosseum
  • Forum Romanum
  • Pantheon
  • Engelsburg
  • Spanische Treppe
  • Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II
  • Villa Borghese

Es gibt noch viel mehr zu besichtigen, da zahlreiche Gebäude zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Dienstag, 21. Juli 2015

Direkt vom Planeten Udopia im Frankfurter Waldstation gelandet: Udo Lindenberg, König der Panikrepublik

Am Samstag war es endlich soweit, die ganze Vorfreude auf dieses Konzert war mehr als begründet. Im Rahmen seiner Stadiontournee gastierte Udo Lindenberg mit seinem Panikorchester und vielen Freunden in Frankfurt, nach Hannover und Berlin, der Abschluss – das Grande Finale.


Bülent Ceylan


 

 
Ankunft aus Udopia
 
Normalerweise sollte man sich mit Superlativen zurückhalten, doch dieser Auftritt war kein Konzert, es war eine Mega-Show vor ausverkauftem Haus (45.000 Menschen) und eine gemeinsame 3-stündige Feier der kompletten  Panikfamilie.

Helge Schneider
Der mittlerweile 69- jährige Udo Lindenberg scheint auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen, er füllt mit Leichtigkeit Stadien, an denen andere junge Stars scheitern und stellt mit erheblichem Aufwand eine Show zusammen, welche wir selbst als regelmäßige Konzertbesucher, bis dato noch nicht gesehen haben.


Der oftmals als Vater des Deutschrocks titulierte Udo schafft es bereits mit den ersten Liedern sein Publikum in den Bann zu ziehen und eine familiäre Beziehung zwischen Publikum und dem Sänger herzustellen. Er schwelgt in Nostalgie – als er Frankfurt erklärt, es sei schon immer die „Panikhauptstadt“ gewesen.


Er erinnere sich an Orte, wie das Cooky’s, die Batschkapp, den Jazzkeller und u.a. die erste große Rock-Revue in der Festhalle. Seit über 40 Jahren steht der Mann seither auf der Bühne. Viele der Weggefährten  des Panikorchesters, welches ihn immer begleitet, sind ebenso lange dabei und auch ihnen merkt man keine Müdigkeit an.

Mr. Eric Burdon

Das Publikum an diesem Abend war bunt gemischt – von jung bis alt, alles war vertreten – wie Udo zu sagen pflegt, die „Bunte Republik Deutschland“.  Unter den Freunden, die Udo an diesem Abend unterstützten waren Bülent Ceylan (Einheizer), Clueso (Cello), Eric Burdon (We gotta get out of this place), Josephin Busch (Mädchen aus Ost-Berlin), Jan Delay, Adel Tawil, Helge Schneider, ein Kinderchor (Wozu sind Kriege da?), u.a.

Udo und Eric

In der 3-stündigen Show wurden viele altbekannte Songs vorgetragen, wie z.Bsp.  Hinterm Horizont, Sonderzug nach Pankow,  Honky Tonky Show, Andrea Doria, Der Greis ist heiß, … Nach 33 Alben ist das Repertoire auch entsprechend groß und die Auswahl schwierig. Wir empfanden die Auswahl gelungen und es war für jeden etwas dabei, die Stimmung ausgezeichnet von der 1. bis zur letzten Minute.

Adel Tawil

Für uns bleibt als Fazit festzuhalten, wenn einer in der Szene von sich behaupten kann, „Ich mach mein Ding“ dann ist dieses Udo Lindenberg, der sich über all die Jahrzehnte nie verbogen hat, oft tot gesagt und dennoch lebendiger als je zuvor.


Wir sagen Danke an alle Mitwirkende dieser Show,  für einen außergewöhnlichen Abend und sind froh, dass wir diesem Ereignis beiwohnen durften. In diesem Sinne, bleibt nur zu hoffen, dass Udo seine panische Reise niemals beenden wird.

Finale