Dienstag, 20. Juni 2017

Phuket- für Sonnenanbeter und für alle anderen auch

Manche mögen Phuket mit dem Massentourismus schlechthin in Verbindung bringen, doch es gibt auch eine andere Seite. Wer Party machen möchte, ist in Patong gut aufgehoben. Für alle anderen gibt es zahlreiche Plätze mit schönen ruhigen Hotels in kleinen Ortschaften. Man muss nur etwas genauer hinsehen beim Buchen.

Die Strände sind in Thailand öffentlich, es gibt zwar einige Hotels in einer Bucht, wo der Strand dann meist für die Touristen ist, aber wir mögen es ganz gerne, wenn der Strand entsprechend öffentlich ist. Meist bietet das den Vorteil, dass auch kleine Restaurants am Strand oder in Strandnähe sind, in denen man meist gut und typisch thailändisch essen kann. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Bei den öffentlichen Stränden gab es dieses Jahr nur die Möglichkeit auf Matten zu liegen, Strandliegen gab es keine und Sonnenschirme nur in bestimmten Bereichen. Das ist wiederum der Vorteil von einem Hotel in einer Bucht, denn meist gibt es hier ebensolche Strandliegen.

Aber wie das in den nächsten Jahren sein wird, weiß man nicht, da sich das ganz schnell auch wieder ändern kann.
Deshalb suchen wir uns gerne ein Hotel mit einem schönen Poolbereich aus, denn dann entscheiden wir vor Ort , ob wir lieber an den Strand gehen oder lieber den Pool genießen wollen.


Diesmal waren wir im Hotel The Slade, früher hieß es Indigo Pearl und hatten eine große Suite mit einer Terrasse direkt in den Garten.


The Slade


Es gibt mehrere Pools, so dass man täglich die Auswahl hat, oder man lieber an einem ruhigeren Pool oder doch lieber am Pool mit Bar liegen möchte. Es gibt noch einen weiteren, hier waren aber auch hauptsächlich Kinder beim Planschen, so dass wir zwischen den beiden anderen wechselten.
Es gibt mehrere Restaurants, u.a. das auf Phuket bekannte Black Ginger, welches fabelhafte thailändische Küche serviert. Man wird mit einem Floß abgeholt und nach einer sehr kurzen aber schönen Fahrt auf dem angelegten Teich gelangt man zum Restaurant. Die Speisen sind wirklich hervorragend und das Ambiente allemal.


Um das Hotel herum gibt es einige Restaurants und Shops, diverse Massagesalons und die ein oder andere Bar. Es ist nicht ganz so trubelig wie in anderen Bereichen von Phuket, so dass man die Ruhe genießen kann.



Abends haben wir uns meist vor dem Essen in einem Massagesalon massieren lassen, das tut gut, ist super entspannend und wohltuend. Es gibt zahlreiche Massagearten, die angeboten werden. Angefangen von der klassischen Massage über die Aloe Vera Massage, die gut ist gegen Sonnenbrand, oder auch die Hot Stone Massage und die Kräuterstempelmassage. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich entspannt für eine Stunde durchkneten zu lassen. Ein Traum!




Black Ginger


Wir machten u.a. einen Ausflug nach Phuket Town. Die Altstadt ist sehr schön, viele koloniale Häuser säumen die Straße. Am Wochenende (sonntags) gibt es direkt in der Altstadt einen Markt mit vielen Möglichkeiten typisch thailändisch zu essen, aber auch Kleidung und Souvenirs werden angeboten.
In der Hauptstraße der Altstadt gibt es viele kleine Cafes, schnuckelige Bars und Restaurants. Phuket Town ist auf jeden Fall ein Besuch wert.

Gebäude in Phuket Old Town


Am Wochenende gibt es zudem den sogenannten Naka Market. Auf einem riesigen Platz sind zig Stände, dass es einem schon schwindelig werden kann. Hier wird alles verkauft, hier bekommt man alles. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

Wir machten auch noch einen Ausflug in ein Elefantencamp.

Man kann also sehr wohl auf Phuket das typische Thailand finden, wer aber nur in Patong seinen Urlaub verbringen mag, kann soviel suchen, wie er mag, denn dort findet man neben Jubel, Trubel, Heiterkeit, eben nicht das idyllische thailändische Flair.




Elephant Sanctuary Phuket- ein Projekt zum Wohle der Elefanten

In ganz Thailand gibt es zig Elefantencamps, wo Touristen Elefanten waschen und mit ihnen baden, auf ihnen reiten und/oder die Elefanten Kunststücke vorführen und vieles mehr.
Das alles ist für jeden Elefanten eine große Qual, denn ein Elefant spielt von Natur aus kein Fußball, er malt auch keine Bilder und er kann auch nicht jeden Tag 8 oder mehr Stunden lang Touristen rumtragen und bespaßen. Der Rücken eines Elefanten ist nicht zum Tragen gemacht.

Damit dies alles überhaupt möglich ist, werden die Tiere angekettet, geschlagen und gequält. Denn der Wille eines Elefanten muss gebrochen werden, damit er solche Dinge wie Fußballspielen macht. Und er macht sie nicht freiwillig, denn es ist ein langer qualvoller Weg, bis der Elefant den Pinsel in Farbe taucht und ein Bild malt, so dass der Tourist sich freut und bespaßt wird. Selbst während diesen Vorstellungen werden die Elefanten - meist unbemerkt von den Touristen- gequält, indem man ihnen z.B. fest  ins Ohr petzt. Jetzt muss man wissen, dass die Elefantenohren höchst sensibel sind, und dass dieses Petzen unglaubliche Schmerzen verursacht.
Nach den Aufführungen werden die Tiere meist wieder fest angekettet und vegetieren umher.


Wenn der Elefant nicht mehr will oder nicht mehr kann, wird er weiterhin geschlagen und gequält, Zigaretten werden auf seiner Haut und in seinem Auge ausgedrückt. Und wenn er gar nicht mehr will, dann fällt der Elefant um und es interessiert niemanden, da er  kein Geldquelle mehr ist. Die sogenannten "Elefantenpfleger" lassen ihn dann einfach liegen, er bekommt keine medizinische Versorgung, sondern man lässt den Elefanten dann sterben.


Das alles darf nicht sein, aber solange Touristen auf den Dickhäutern reiten wollen, wird es Menschen geben, die alles sadistische tun, so dass auf einem Elefant geritten werden kann.


Aber es geht auch anders.

Das zeigt das Projekt "Phuket Elephant Sanctuary"
http://www.phuketelephantsanctuary.org/

Elefanten, die jahrelang gequält wurden, werden in dieser Anlage aufgenommen und medizinisch versorgt. Nach einer Eingewöhnungszeit werden die Elefanten in die Elefantengruppe integriert. Das Areal ist sehr groß und es wird bedächtig organisiert, wie viele Elefanten aufgenommen werden können, so dass jeder einzelne ausreichend Fläche hat, und sich das Team bestens um die Elefanten kümmern kann.


Wir waren in diesem Areal und durften die Tiere beobachten und diese wunderbare Atmosphäre genießen.
Nach der Fütterung haben wir einen Spaziergang mit den Elefanten gemacht.
Die Elefanten gehen vorweg in dem Tempo, wie sie wollen und machen Pause, wann sie wollen, und wir konnten hinterher gehen und einfach diese wunderbaren Tiere in der Natur beobachten.






Nach einer Stunde waren die Elefanten und wir an einem großen Wasserloch angekommen, in dem die Tiere dann gebadet haben. Auch hier konnten wir wieder zuschauen und einfach nur genießen, wie die Tiere im Wasser geplantscht haben.


Es war ein so wunderbarer Tag, denn wir konnten sehen, dass es den Tieren gut geht, dass sie viel Fläche haben und sich freuen, wenn sie im Wasser spielen und planschen. Es geht bei diesem Projekt rein um das Tier, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Elefanten.




Kein Mensch muss auf einem Elefanten reiten!

Wir empfehlen jeden, diese Anlage zu besuchen und einfach die Schönheit der Natur und der wunderbaren Wesen zu genießen, einzusaugen und mitzunehmen, dass man auf eine gesunde Art und Weise Elefanten erleben kann.

Sonntag, 21. Mai 2017

Immer wieder Bangkok

Bangkok ist für uns immer eine Reise wert. Einen ausführlicheren Bericht könnt ihr hier nachlesen:


Und nun einige Impressionen aus diesem Jahr





Tuk-Tuk fahren macht Spaß und wenn das Tuk-Tuk dann auch noch pink ist .....


Mittwoch, 17. Mai 2017

Inle See- einfach nur ein Traum fernab von allem

Nach unserem ersten Teil unserer Myanmar Reise stand nun der zweite erholsame Teil an. Wir machten uns in Mandalay auf und sind nach Heho geflogen, um zuallererst ein Weingut zu besuchen. Das Red Mountain Weingut liegt idyllisch in einer sanften Hügellandschaft und ist eins der zwei Weingüter in Myanmar. Nach einer kurzen Weinprobe ging es weiter nach Nyaung Shwe, um von dort auf dem Inle See zum Hotel, das Sanctum Inle Resort, zu gelangen.

http://sanctum-inle-resort.com/

Das Sanctum Inle Resort liegt direkt am Inle See und ist ein einziger Traum. Die Zimmer sind modern und neu gestaltet, das Essen im Restaurant lässt keine Wünsche offen, der Sonnenuntergang am Pool ist eine Reise wert. Hier hätten wir es auch gut eine Woche ausgehalten. Es ist so eine fantastische ruhige Atmosphäre, die einfach nur glücklich macht.



Man sollte unbedingt eine Bootsfahrt zu den schwimmenden Gärten machen. Hier sieht man das typische Leben am See, mit Häusern auf Stelzen und Gemüseanbau auf dem See. Man kann gemütlich durch die vielen Seestraßen fahren und genießt einfach den Moment und den Ausblick. Auch den einen oder anderen Einbeinruderer sind wir begegnet und wir fühlten uns komplett in eine andere Zeit versetzt.










Nach 2 Nächten in diesem Resort ging es dann leider wieder weiter, wieder zum Flughafen, um von Heho nach Yangon zu gelangen, wo dann unsere Myanmar Reise endete.

Myanmar hat uns wirklich beeindruckt, es gibt so viel Schönes zu sehen und zu entdecken, so viel unberührte Natur zu erleben und ein Asien kennenzulernen, das es anderswo schon lange nicht mehr gibt.



Montag, 15. Mai 2017

Road to Mandalay

Am frühen Morgen ging es wieder mit dem Flugzeug von Bagan nach Mandalay.
Der Flughafen in Bagan ist so klein und überschaubar, dass es reicht knapp eine Stunde vorher da zu sein. Es ist ein sehr authentisches und nahezu skurriles Einchecken. An einem normalen Tisch ohne PC bekommt man einen bunten Aufkleber auf das Shirt geklebt und die Bordkarte ist ein Stück Papier, auf dem steht, wohin man fliegt.  Einfach und funktioniert trotzdem.
Irgendwann wird man dann aufgerufen, aber da man den Aufruf nicht immer versteht, lohnt es sich zu schauen, wer die gleiche Stickerfarbe hat. Dann gehen alle mit der gleichen Farbe zum Flugzeug, freie Sitzwahl, und los geht es schon.

In Mandalay gelandet, machten wir uns auf den Weg nach Amarapura zum Bagaya  Kloster und durften bei der Essensausgabe dabei sein. In Myanmar sollte jeder Mann ein Mal in seinem Leben in einem Kloster gelebt haben. Da die Mönche kein Essen kaufen dürfen, sind sie auf die Gaben der Bevölkerung angewiesen. Es hat schon etwas sehr spirituelles bei der Ausgabe der Gaben dabei zu sein, und zu sehen, wie die Mönche ihre Schüsseln mit Reis und Gemüse füllen.





Weiter ging es zu einer Zinnfabrik, die wir kurz besichtigen, um uns dann zum Mandalay Hill aufzumachen. Der Berg gilt als heilig und einmal im Leben sollte man nach Mandalay, um den Berg zu besteigen. Man kann ein gutes Stück auch nach oben fahren und nimmt zum Schluß einige Stufen, vorbei an einigen Marktständen und wird mit einem atemberaubenden Blick und einem grandiosem Sonnenuntergang belohnt. Da das Areal heilig ist, muss man die Schuhe ausziehen.


In Mandalay wohnten wir im Mandalay Hill Resort, ein größeres Hotel mit allem Komfort
http://www.mandalayhillresorthotel.com/www/
Die Zimmer waren auch überdurchnittlich groß, das Frühstücksbuffet war gut und zudem gab es eine kleine Bar, in der wir abends ein paar Tapas in Form von Käse und Oliven zu uns nahmen.

Am nächsten Tag fuhren wir zur U-Bein Brücke, die 1,2km lang ist und mit dem längsten Brückenbogen weltweit aus Teakholz ausgestattet ist und machten einen schönen Spaziergang auf der Brücke.
Unser Mittagessen nahmen wir an einem typischen Restaurant oberhalb des Irawadi ein mit einem wunderbaren Blick auf den Fluß, leicht erhöht mit einer leichten Brise, einfach traumhaft.
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Am Nachmittag besuchten wir die sogenannte Kuthodaw Pagode. Sie besteht aus 729 Stupas mit je einer weißen Marmorplatte. Auf dieser Marmorplatte sind die Lehren und das Leben Buddhas niedergeschrieben. Dadurch wird diese Pagode auch "Das größte Buch der Welt" genannt.
In der Mitte der Anlage befindet sich außerdem die vergoldete Maha Lawka Marazein-Pagode.




Man kann wohl mehrere Tag in Mandalay verbringen und sich noch viel mehr anschauen, da wir aber lieben die einzelnen Stopps, Sehenswürdigkeiten und Restaurants genießen und uns lieber länger an einem Fleck aufhalten, als überall durchzuhuschen, haben wir keine weiteren Pagoden oder Museen in Mandalay besucht.